Die Solidaritätskundgebung am vergangenen Sonntag (2. September 2012) für den Rabbiner Daniel Alter auf dem Grazer Platz war ein beeindruckender Beweis für die Vitalität der Friedenauer Bürgergesellschaft. Über tausend Menschen waren dem gemeinsamen Aufruf der SPD Friedenau und der Evangelischen Nathanael-Gemeinde gefolgt und demonstrierten im Beisein von Daniel Alter und Dilek Kolat, Senatorin für Integration, Arbeit und Frauen, sowie der Friedenauer Bundestagsabgeordneten Mechthild Rawert gegen Antisemitismus und für wechselseitige Toleranz der Religionen und Kulturen.
Am vergangenen Dienstag (28.8.) wurden in der Beckerstraße in Friedenau der Rabbiner Daniel Alter und seine siebenjährige Tochter von vier vermutlich arabischstämmigen Jugendlichen mit antisemitischen Sprüchen beleidigt und anschließend attackiert. Der Rabbiner erlitt bei dem Angriff einen Jochbeinbruch und musste sich einer Operation unterziehen. Auch seine kleine Tochter wurde behelligt und in grober Weise bedrängt.
Die Friedenauer SPD ist bestürzt über diesen Vorfall. Daher ruft die SPD Friedenau gemeinsam mit der Evangelischen Philippus-Nathanael-Gemeinde, den Jusos Berlin und der AG Migration und Vielfalt in der SPD Berlin zu einer Kundgebung gegen Antisemitismus und für zivolgesellschaftliche Soildarität auf. Sie findet statt am
Sonntag, dem 2. September 2012,
um 12 Uhr (Dauer: ca. 1 h) am Grazer Platz.
„Der demografische Wandel muss demokratisch gestaltet werden. Es geht um Verteilungsfragen, um Solidarität und um Schutz vor Diskriminierung. Ich will, dass alle Menschen in unserer Gesellschaft an diesem Prozess teilhaben und teilnehmen“, sagte Mechthild Rawert zur Eröffnung ihres Sommerfrühstücks zum Thema „Demografischer Wandel“ am 24. August in der Pflegeresidenz Bavaria II in Tempelhof. Dieses Sommerfrühstück fand in der schon traditionellen Reihe „Auf ein Wort Frau Rawert“ statt.
Pressemitteilung der SPD Tempelhof-Schöneberg
Erneut ist es zu rechtsextremen Anschlägen auf SPD-Büros in Berlin gekommen. In der Nacht zu Montag, den 27. August 2012, wurden das Tempelhofer Wahlkreisbüro der Bundestagsabgeordneten Mechthild Rawert sowie ein Parteibüro der SPD Lichtenberg mit Farbgläsern beworfen. Zudem hinterließen die Täter vor dem Büro in Tempelhof den Slogan „Rache für Dortmund“ und das verbotene rechtsextreme Symbol des Keltenkreuzes.
„Starke Frauen und Männer voll im Leben“; so lautete ein Motto beim „Sommerfrühstück Gesundheit“ am 22. August im Nachbarschafts- und Selbsthilfezentrum in der ufaFabrik e. V. (NUSZ) in Berlin-Tempelhof.
Der Einladung der Tempelhof-Schöneberger SPD-Bundestagsabgeordneten Mechthild Rawert waren neben der Hausherrin Renate Wilkening, Geschäftsführerin des NUSZ, auch Gerd Rosinsky, Geschäftsführer der Deutschen Rheuma-Liga Berlin e.V., Gudrun Laufer, Leiterin des Projekt "Zukunft vor Ort - CSR-Informations- und Beratungsstelle für Handwerksbetriebe" im Bildungs- und Technologiezentrum der Handwerkskammer Berlin, Jutta Hahne, ehrenamtliche Vorstandsfrau der Psychologischen Beratungsstelle für Krebskranke und Angehörige Selbsthilfe Krebs e.V., und die Vorsitzende der ASF Tempelhof-Schöneberg, Manuela Harling, gefolgt.
Mit der Aussage „Wir sind nicht behindert, wir werden behindert!“ hat Benno Laakmann vom Allgemeinen Blinden- und Sehbehindertenverein Berlin e.V. und Mitglied im Beirat von und für Menschen mit Behinderung Tempelhof-Schöneberg beim „Sommerfrühstück Inklusion“ die Probleme vieler Menschen mit Behinderung auf den Punkt gebracht.
Im Rahmen der schon traditionellen Sommerreihe „Auf ein Wort mit Mechthild Rawert“ lädt die Bundestagsabgeordnete für Tempelhof-Schöneberg Verbände und Initiativen aus ihrem Wahlkreis Tempelhof-Schöneberg zu zielgruppenorientierten thematischen Sommerfrühstücken ein. Diese dienen dazu, von den Bürgerinnen und Bürgern selbst, aus Selbsthilfegruppen, Vereinigen und Initiativen, aus Organisationen der jeweiligen Lebens- und Politikfelder „vor Ort“ im direkten Austausch und in geballter Form Forderungen und Wünsche an die Bundespolitik entgegenzunehmen. Der Einladung zum „Sommerfrühstück Inklusion“ folgten mehr als 30 Engagierte. Ort der Begegnung war das Kulturzentrum Türkisches Haus Berlin, An der Urania, in Schöneberg.
Wir wollen auch künftig eine gesetzliche Rente, die vor Armut schützt und einen wesentlichen Beitrag zur Sicherung des Lebensstandards leistet. Die Alterssicherung ist eine gesellschaftliche Aufgabe, die solidarisch finanziert werden muss. Wer einzahlt, muss am Ende auch davon leben können. Wird heute nicht gehandelt, werden immer mehr Menschen im Alter von Armut betroffen sein. Das hat zwei Ursachen: Zum einen verdienen die Menschen durch Niedriglöhne und Minijobs immer weniger, erwerben dadurch nur geringe Rentenanwartschaften und können kaum anderweitig vorsorgen. Zum anderen wird das gesetzliche Rentenniveau im Jahr 2030 auf ca. 43 Prozent absinken. Deshalb muss:
„Wir haben nur eine Zukunft, unsere gemeinsame Zukunft. Daher machen wir uns alle gemeinsam stark gegen Rassismus und Diskriminierung“, eröffnete Mechthild Rawert das diesjährige Sommerfrühstück zum Thema Integration und Vielfalt in der Reihe „Auf eine Wort Frau Rawert“.
Die Tempelhof-Schöneberger Bundestagsabgeordnete hatte eingeladen und Viele kamen zum Frühstück. Bei Kaffee und Tee, Couscous, Weinblättern, Salaten und vielen weiteren Köstlichkeiten trafen sich am 20. August in den Räumen des Frauentreffpunkts Kidöb in der Friedenauer Rheinstraße VertreterInnen von Vereinen und Projekten aus dem Bereich Integration und Vielfalt. Zu Gast waren Kidöb, Al Nadi, Harmonie e.V., Theater Russische Bühne, Mama Afrika e.V., die Frauenberatung Tara, Schülerpaten Berlin e.V., Jobpaten Nachbarschaftsheim Schöneberg e.V. und der Bundesverband privater Arbeiter sozialer Dienste e.V. Gekommen waren auch Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler, die Integrationsbeauftragtedes Bezirks Gün Tank, die integrationspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion Tempelhof-Schöneberg, Marijke Höppner, und der Vorsitzende der AG Migration und Vielfalt der SPD Tempelhof-Schöneberg, Orkan Özdemir.
Zwischen dem 13. und 17. August 2012 brach Marijke Höppner, Sprecherin für Frauenpolitik, frauenpolitische Einrichtungen und Netzwerke der SPD-Fraktion in der BVV, zur Frauensommertour auf. Hierbei wurden Frauenprojekte und -verbände in Tempelhof-Schöneberg besucht. Begleitet wurde Höppner von der Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler. Der Vorsitzende der AG Migration der SPD Tempelhof-Schöneberg, Orkan Özdemir, kam bei den Projekten hinzu, die sich insbesondere an Frauen mit Migrationshintergrund richten.
Es ist die erste europäische Bürgerinitiative überhaupt. Der europäische Gewerkschaftsverband für den öffentlichen Dienst (EGÖD), dessen Mitglied die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) ist, startete die Kampagne für die Anerkennung von Wasser und sanitärer Grundversorgung als Menschenrecht im Juni 2012. Der SPD-Landesvorstand beschloss in seiner einstimmig die europäische Bürgerinitiative zu unterstützen.
Von 1953 bis 1990 diente das Gelände an der Marienfelder Allee in West-Berlin als zentrale Anlaufstelle für Flüchtlinge und Übersiedler/innen aus der DDR. Ab 1964 als Aufnahmelager für Aussiedler/innen aus Polen, später aus der ehemaligen Sowjetunion. Seit 2010 befindet sich dort ein Übergangswohnheim für Flüchtlinge und Asylbewerber/innen. Das Areal ist damit Zeugnis des Kalten Krieges sowie europäischer und deutscher Einwanderungspolitik. Den Kontinuitäten und Brüchen in der Geschichte der Migration gehen Geländeerkundung und Gespräch nach.
Wann: Mittwoch, 12. September 2012, um 18.00 Uhr
Wir alle müssen neu lernen: Nicht jedes Kind wird als „weiblich“ oder „männlich“ geboren. Schätzungen zufolge leben unter uns 10.000 bis 120.000 Menschen, die mehrdeutig geschlechtlich geboren wurden. Intersexuelle Menschen sind Teil unserer Gesellschaft und verdienen wie alle Mitmenschen unseren Respekt.
Die SPD-Bundestagsfraktion möchte den nötigen Bewusstseinswandel forcieren. Wir wollen eine breite gesellschaftliche Debatte zu diesem Thema führen. Wir laden Sie herzlich ein, sich daran zu beteiligen.
Wann: 4. September 2012, 19:00 Uhr
Wo: Gemeindehaus der Zwölf-Apostel-Kirchengemeinde, An der Apostelkirche 1, 10783 Berlin-Schöneberg
Der Verein Stolpersteine an der B 96 e.V. lädt ein zum Museumsbesuch der Blindenwerkstatt Otto Weidt.
Wann: Sonntag, 19.08.2012, 13:00 Uhr - 15:00 Uhr
Wo: Rosenthaler Str. 39, 10179 Berlin
12.10.2026 17:43 Matthias Miersch zum Rücktritt von Bärbel Bas
Ich danke Bärbel Bas von Herzen für ihren Einsatz, ihre Haltung und ihr Engagement. Wir kämpfen weiter gemeinsam für die soziale Demokratie. „Bärbel Bas hat heute Morgen ihren Rücktritt von Partei- und Ministeramt erklärt. Ich habe großen Respekt vor ihrer Entscheidung. Sie trifft sie aus persönlichen Gründen, die ich zutiefst respektiere. Als Ministerin und Vorsitzende… Matthias Miersch zum Rücktritt von Bärbel Bas weiterlesen
09.10.2026 17:40 Wichtiges Signal für den Wohnungsbau
Die Fortführung und Aufstockung des EH55 Programms bis zum Jahresende ist ein wichtiges Signal für die Bauwirtschaft. Nun sollten die neuen Fördermöglichkeiten konsequent genutzt werden, um den dringend benötigten Neubau anzukurbeln. „Die Aufstockung der Förderung für den Neubau im Effizienzhausstandard 55 Plus und die Fortführung des Programms bis zum Jahresende sind ein wichtiges Signal für… Wichtiges Signal für den Wohnungsbau weiterlesen
26.09.2026 19:01 Sonja Eichwede und Bettina Lugk zur Olympia-Entscheidung
Jetzt braucht es einen gemeinsamen Aufbruch für Olympia. München setzt sich durch. Nachdem die Evaluierungskommission die Konzepte von München und KölnRheinRuhr nahezu gleichauf bewertet hatte, haben sich die Delegierten der außerordentlichen Mitgliederversammlung nun für München als deutsche Bewerberstadt entschieden. Wir gratulieren München und allen Beteiligten zu diesem überzeugenden Konzept. Sonja Eichwede, stellvertretende Vorsitzende: „Herzlichen Glückwunsch… Sonja Eichwede und Bettina Lugk zur Olympia-Entscheidung weiterlesen
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