Aktuelles Flugblatt der SPD Berlin: Im Alter von der Rente leben können!

Veröffentlicht am 25.08.2012 in Landes-SPD

Wir wollen auch künftig eine gesetzliche Rente, die vor Armut schützt und einen wesentlichen Beitrag zur Sicherung des Lebensstandards leistet. Die Alterssicherung ist eine gesellschaftliche Aufgabe, die solidarisch finanziert werden muss. Wer einzahlt, muss am Ende auch davon leben können. Wird heute nicht gehandelt, werden immer mehr Menschen im Alter von Armut betroffen sein. Das hat zwei Ursachen: Zum einen verdienen die Menschen durch Niedriglöhne und Minijobs immer weniger, erwerben dadurch nur geringe Rentenanwartschaften und können kaum anderweitig vorsorgen. Zum anderen wird das gesetzliche Rentenniveau im Jahr 2030 auf ca. 43 Prozent absinken. Deshalb muss:

das Rentenniveau bei 51 Prozent stabilisiert werden.
Vielen Menschen mit geringem Einkommen, Phasen der Arbeitslosigkeit oder Pflege- bzw. Betreuungszeiten droht im Alter ein sozialer Abstieg. Die Absenkung auf 43 Prozent ist fatal. Anstatt die Rentenkassen zu stärken, werden sie geleert und das Sozialsystem belastet. Deshalb muss die Fehlentwicklung auf dem Arbeitsmarkt korrigiert werden. Wer arbeitet, muss jetzt und im Alter davon leben können.

heute schon die Rente von Morgen sicher gemacht werden.
Statt wie von Schwarz-Gelb geplant, kurzsichtig heute den Beitragssatz zu kürzen, sollte auf lange Sicht eine solide Demografie-Rücklage gebildet werden, die die Rente von heute und morgen sichert. Deshalb wollen wir den Beitragssatz schrittweise moderat erhöhen und verstetigen. Damit wird der erarbeitete Lebensstandard im Alter gesichert, die Rentenkasse gestärkt und der Erhalt des Rentenniveaus auf solide 51 Prozent ermöglicht.

die Rente mit 67 Jahren ausgesetzt werden.
Wenn Arbeitgeber immer noch auf das Wissen und die Erfahrung älterer ArbeitnehmerInnen verzichten, ist die Rente ab 67 Jahre für wenige realistisch. Deshalb hat die SPD beschlossen, die Rente mit 67 solange auszusetzen, bis die Voraussetzungen dafür auf dem Arbeitsmarkt geschaffen wurden.

Wer sein Erwerbsleben lang Rentenbeiträge gezahlt hat, muss im Alter gut von seiner Vorsorge leben können! Die Berliner SPD tritt deshalb dafür ein, die Rente als solide und solidarische Altersvorsorge für jeden zu sichern.

Wenn Sie Unterstützung suchen, kommen Sie in unsere SPD-Kreisbüros. Wir helfen gerne weiter!

Hier können Sie das Flugblatt als PDF herunterladen.

 

Homepage SPD Tempelhof-Schöneberg

Aktuelle Artikel der SPD Friedenau

  • "Wir wollen Brot, aber auch Rosen!". Rund um den 8. März, den Internationalen Frauentag, verteilen ...
  • Jahreshauptversammlung am 28.02.2026. Die Jahreshauptversammlung hat einen neuen Vorstand gewählt Marijke Höppner und Clemens Fritsch stehen künftig gemeinsam an der Spitze der Abteilung. Beide wurden von der Versammlung ...
  • Nachruf auf Uta Denzin-von Broich-Oppert (1939–2026). Mit großer Trauer nehmen wir Abschied von unserer Genossin Uta Denzin-von Broich-Oppert, die in der Nacht zum 12. Februar 2026 verstorben ist. Uta war über 60 Jahre Mitglied der Sozialdemokratischen ...
  • Unser Programm für Friedenau. Friedenau ist sehr dicht besiedelt – viele Menschen leben hier auf engem Raum, während Grün- und Erholungsflächen knapp sind. Herzstück Friedenaus sind seine Plätze: ...
  • EINLADUNG: Erinnerung braucht einen Ort. Anlässlich des Internationalen Tags des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus ehrt die SPD Tempelhof-Schöneberg regelmäßig um den 27. Januar gemeinsam ...

WebsoziInfo-News

03.07.2026 18:19 Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen – Abenteuerliches Vorhaben: Krankschreibungspflicht ab dem ersten Tag ist nicht zielführend und kontraproduktiv
Zum aktuellen Reformpaket der Bundesregierung warnt der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Gesundheit der SPD vor negativen Folgen. „Der von der Union durchgesetzte Punkt der Koalitionsausschusseinigung, dass künftig bereits ab dem ersten Tag eine ärztliche Krankschreibung eingeholt werden muss, ist völlig abenteuerlich“, erklärt der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen (ASG) Boris Velter. „Wenn nun… Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen – Abenteuerliches Vorhaben: Krankschreibungspflicht ab dem ersten Tag ist nicht zielführend und kontraproduktiv weiterlesen

23.06.2026 19:06 Dagmar Schmidt zu den Empfehlungen der Rentenkommission
Reform muss zu spürbaren Verbesserungen gegenüber dem Status quo führen Der Abschlussbericht der Rentenkommission ist eine gute Grundlage für eine umfassende Reform, die wir jetzt gründlich beraten und dann auf den Weg bringen wollen. „Die Kommission hatte die Aufgabe, Vorschläge zu entwickeln, wie insbesondere Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen ihren Lebensstandard im Alter sichern… Dagmar Schmidt zu den Empfehlungen der Rentenkommission weiterlesen

20.06.2026 12:14 Gabriela Heinrich zum Weltflüchtlingstag
117 Millionen Menschen auf der Flucht Gabriela Heinrich, menschenrechtspolitische Sprecherin: Am 20. Juni, dem Weltflüchtlingstag der Vereinten Nationen, wird daran erinnert, dass Millionen Menschen gezwungenermaßen ihre Heimat verlassen mussten. Hinter den Zahlen stehen persönliche Geschichten und individuelle Schicksale. „Aktuell sind weltweit über 117 Millionen Menschen auf der Flucht, darunter viele Kinder, oftmals ohne die Begleitung… Gabriela Heinrich zum Weltflüchtlingstag weiterlesen

Ein Service von websozis.info