Sport
Nicht jeder Sportplatz, der wie ein Sportplatz aussieht ist auch einer. Diese Erfahrung macht gerade der vor einigen Jahren gegründete Sportverein Kiezmove. Der Verein trainiert auf dem Bolzplatz der Friedrich-Bergius-Schule und hat dazu eine Nutzungsvereinbarung mit dem Bezirk abgeschlossen. Diese Vereinbarung beinhaltet die Nutzung des Platzes während der Öffnungszeiten des Schulhofs und nicht mehr. Soweit, so gut. Nun gibt es derzeit allerdings eine Medienkampagne des Vereins, der sich darüber beklagt, dass es auf dem Platz keine Tore gibt und wie starrsinnig und uncool doch das Bezirksamt ist, dort keine Tore zu installieren. Ganz nach dem Motto: unser Engagement wird durch die Politik und Verwaltung zerstört. Blöder, unflexibler Amtsschimmel. Die Wahrheit liegt dabei leider genau auf der anderen Seite.
Im aktuellen SGK-Forum, der Zeitung der Berliner Sozialdemokratischen Gemeinschaft für Kommunalpolitik, hat unser Bezirksverordneter Oliver Fey einen Artikel veröffentlicht, der sich einmal grundsätzlich mit der Berliner Sportpolitik befasst.
Wenn man in Berlin über Sportanlagen spricht, denken die meisten sofort an das Olympiastadion, die Alte Försterei, die Mercedes-Benz-Arena oder die Max-Schmeling-Halle. Allesamt Sportanlagen, die modern und gut in Schuss sind. Das ist auch gut so, denn Hertha BSC, der 1. FC Union, die Eisbären oder die Füchse sind die sportlichen Aushängeschilder der Stadt. Wenn man aber in Berlin über Sportanlagen spricht, meint man eigentlich jene Sportanlagen, die weniger gut in Schuss, oft sanierungsbedürftig und manchmal sogar schon geschlossen sind. Diese Sportanlagen befinden sich in allen Berliner Bezirken und stellen die Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitiker vor enorme Herausforderungen. Diese werden von Eltern angesprochen, deren Kinder nach dem Sport nicht in der Umkleide duschen wollen und von Sportvereinen, die sich Sorgen um ihre Trainingszeiten machen.
"Braucht Berlin Olympia?" Diese Frage diskutierte die SPD Friedenau am 27. Januar mit dem Direktor des Landessportbundes Dr. Heiner Brandi, Vertreterinnen und Vertretern von Friedenauer Sportvereinen sowie Bürgerinnen und Bürgern. Heiner Brandi erläuterte in seinem Eingangsvortrag die Details zu Berlins Olympiabewerbung für die Spiele 2024 oder 2028. Dabei stand im Mittelpunkt die Tatsache, dass Berlin bereits viele olympiataugliche Sportanlagen habe, allen voran natürlich das Olympiastadion und das daneben befindliche Olympiagelände. Aber auch das Velodrom, die Max-Schmeling-Halle - beide übrigens anlässlich der letzten Bewerbung für Olympia 2000 entstanden - der Jahnsportpark, die O2-World, das Sportleistungszentrum Hohenschönhausen und viele andere Sportanlagen müssten für Olympia lediglich erweitert oder saniert werden. Bei der Anzahl der für Olympia nötigen Hotelbetten sei Berlin bereits Spitze, so Heiner Brandi. Das Olympische Dorf sei auf einem Teil des dann geschlossenen Flughafen Tegel geplant. Dort entstünde Wohnraum, der nach Olympia dann dem Wohnungsmarkt zur Verfügung steht.
Sie haben es mit Sicherheit schon bemerkt, Berlin läuft sich warm für die Olympischen und Paralympischen Spiele 2024. Auf dem Brandenburger Tor strahlte der Schriftzug „Wir wollen die Spiele“ und der Fernsehturm leuchtet für Olympia. Auch der Olympialauf zeigte, die Begeisterung für Olympia wächst. Zurzeit laufen die „Olympischen und Paralympischen Wochen“ in Berlin. Überall finden eine Vielzahl von Veranstaltungen und Aktionen von Sportvereinen, privaten und öffentlicher Institutionen und der Parteien zu der Bewerbung von Berlin für Olympia statt. Die kommenden Wochen bis März stehen ganz im Zeichen der Olympia-Bewerbung Berlins. Denn am 21. März entscheidet die Mitgliederversammlung der Deutsche Olympische Sportbund (DSOB), ob Berlin oder Hamburg ins Rennen für Olympia 2024 gehen.
Am Sonntag, den 25. August 2013 ab 11 Uhr, führt die SPD Friedenau wieder ihr traditionelles Fußballturnier durch. Die Fußballmannschaft der SPD Friedenau, der "Vorwärts 09 Friedenau" wird auf dem Fußballplatz des Friedenauer TSC in der Wiesbadener Straße/Rheingaustraße gegen eine nach derzeitigem Stand sechs weitere Mannschaften antreten und um den begehrten Pokal kämpfen.
Trotz harten Trainings unter der Ägide von Oliver Fey, Bezirksverordneter und Vorsitzender des Sportausschusses der BVV, kam dieser Erfolg völlig unerwartet:
Am 14. Juni 2013 gewann die Fußballmannschaft der Friedenauer SPD, der "Vorwärts 09 Friedenau", das Trainer- und Betreuerturnier des Friedenauer TSC.
Am Freitag, den 15.06.2012 nimmt um 17:30 Uhr der "Vorwärts 09 Friedenau" auf Einladung des Friedenauer TSC an dessen Betreuerturnier teil. Ort: Der Sportplatz an der Offenbacher Straße, Eingang Fehlerstraße. Im letzten Jahr konnte der Vorwärts 09 mit Platz 3 einen sehr guten Platz belegen. Dies wollen die Spieler wiederholen und laden alle herzlich zum Zuschauen und Anfeuern ein!
Mitspieler gesucht...
Am Sonntag, den 4. September, erwartet Euch / Sie von 11 bis 17 Uhr das 3. SPD-Fußballturnier "Friedenau kickt!", Ort: Fußballplatz des TSC Friedenau, Wiesbadener Straße.
Mit Politikprominenz, Spannung, Spiel und Spaß, Speis und Trank für die ganze Familie - und Preisen für die teilnehmend Mannschaften!
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