Genau wie heute, erlebte Berlin vor 150 Jahren einen rasanten Bevölkerungszuwachs. Die Residenzstadt Berlin wurde schlagartig durch den deutschen Sieg über Frankreich 1871 zur Reichshauptstadt eines geeinten Deutschen Reiches. Nicht weniger als den Spiegelsaal von Versailles hatte sich die deutsche Militärführung am 26. Februar 1871 ausgesucht, um die Friedensproklamation zu verkünden. Darin wurde in Artikel II kurz und knapp dem besiegten Frankreich eine Kriegsreparationsleistung von 5 Milliarden Goldfrancs auferlegt, zahlbar innerhalb von drei Jahren. Umgehend floss nun ein breiter Goldstrom ostwärts über den Rhein in die euphorisierte Reichshauptstadt Berlin.
Aus den Tageszeitungen verschwanden die Todesanzeigen der ruhmreich auf dem Felde der Ehre gefallenen Soldaten. Die von den Kriegsschauplätzen zurückflutenden Soldaten wurden jubelnd mit Blumen auf den Bahnhöfen empfangen. Die Schulkindern genossen einen unterrichtsfreien Tag anlässlich des Sieges von Sedan und das Prägen von Helden-Gedenkmünzen hatte Hochkonjunktur. Der offizielle Friedensschluss fand am 10. Mai 1871 in Frankfurt am Main statt.
Die junge Reichshauptstadt platze aus allen Nähten. Industrien blühten auf, immer mehr Platz nahmen die neuen Fabrikanlagen von AEG, Borsig, Siemens und Schering ein. Elende Arbeiterwohnungen schossen massenweise aus dem Boden. Berlin war eng, laut und schmutzig. Wer es sich leisten konnte, wollte außerhalb von Berlin, aber trotzdem in Reichweite sein Heim im Grünen aufschlagen. An jeder Ecke war Aufbruch deutlich spürbar und die Immobilienbranche blühte. Dabei ging der Drang der Stadtflüchtenden vor allem ins südwestliche Umland.
Der Schriftsteller und Journalist David Born (eigentlich David Buttermilch) (1817-1879) und der Terrainkaufmann Johann Anton Wilhelm von Carstenn (1822-1896) erfassten die Gunst der Stunde. Carstenn, ein self-made-man mit kaufmännischer Erfahrung erwarb Grundstücke im südlichen Umkreis von Berlin. So kam auch der Grund und Boden des Rittergutes Deutsch-Wilmersdorf in seinen Besitz. Born erwarb davon eine Fläche von ca 11 Hektar, südöstlich von der Berlin-Potsdamer Landstraße (heute Rheinstraße) gelegen. Im Mai 1871 warb er in einer Zeitungsanzeige um Mitglieder für seinen geplanten Landerwerb- und Bauverein auf Aktien. Nur zwei Monate später, am 9. Juli 1871 konnte der Landerwerb- und Bauverein auf Aktien offiziell gegründet werden.
Friedenau wurde über die Jahre immer mehr zur Zwischenstation für Literaten auf dem Weg zum Nobelpreis. Liegt es an der gesunden Luft? Schon im vorvorigen Jahrhundert priesen die Friedenauer sie mit Hinweis auf die geringe Sterblichkeitsrate an. Allerdings war das wohl eher darauf zurückzuführen, dass das Auguste-Viktoria-Krankenhaus, in dem die meisten Friedenauer starben, auf Schöneberger Gebiet lag und so nicht in die Friedenauer Statistik einging.
Ein Immobilienmakler dichtete um 1890:
„Feldalleen und Blütenduft vor der Weltstadt Tor.
Schöne Häuser, frische Luft. Alles find’st Du vor.
Drum willst Du behaglich leben, billig gut und schlau,
lass den weisen Rat Dir geben: Zieh nach Friedenau!“
Attraktiv und anregend ist Friedenau geblieben. 1999 erhielt Günter Grass, einst in der Niedstraße ansässig, den Nobelpreis für Literatur für sein Gesamtwerk, 2009 folgte die Friedenauerin Herta Müller, wohnhaft in der Menzelstraße.
Wir möchten Euch um Eure Hilfe in einer wichtigen Herzensangelegenheit bitten. Unsere Genossin und Landesgeschäftsführerin Anett Seltz ist an Blutkrebs erkrankt und braucht eine Knochenmarkspende.
Bitte lasst Euch bei der DKMS typisieren und helft damit Anett und vielen anderen Menschen den Kampf gegen den Krebs zu gewinnen und Hoffnung auf Genesung zu haben. Die Typisierung ist ganz einfach, geht rasch und tut nicht weh.
Anett und ihre Familie haben die Erkrankung im Internet bekanntgegeben und wollen damit die Sensibilität für den Bedarf an Knochenmarkspenden erhöhen. Den Aufruf "Rettet unsere Mama" findet ihr unter folgendem Link, unter dem ihr Euch auch registrieren lassen könnt:
https://www.dkms.de/aktiv-werden/online-aktionen/anett
Jede einzelne Registrierung hilft!
Wir wünschen uns von Herzen, dass Anett wieder gesund wird. Ihr und ihrer Familie wünschen wir dafür alle erdenklichen Kraft und bitten Euch: Helft mit und werdet initiativ!
Mit herzlichen Grüßen
Euer geschäftsführender Kreisvorstand
Jens Fischwasser ist 45 Jahre alt und kandidiert erstmals für das Abgeordnetenhaus von Berlin. Er hat Listenplatz 5 und ist Direktkandidat aus dem Wahlkreis Tempelhof. Als stellvertretender Bürgerdeputierter hat er die SPD-Fraktion im Ausschuss für Ordnungsangelegenheiten und Bürgerdienste unterstützt und als Abteilungsvorsitzender in Tempelhof sammelt er bereits politische Erfahrungen auf kommunaler Ebene.
Die Felder Umwelt und Mobilität interessieren ihn sehr und sie bilden zwei seiner politischen Schwerpunkte. Besonders liegt ihm aber der Aspekt der sozialen Gerechtigkeit am Herzen, denn kaum ein anderes Thema ist so vielfältig und mit allen anderen politischen Themen verflochten. Er setzt sich sehr für die Belange, die Bedürfnisse und das Wohlergehen seiner Mitmenschen ein.
Friedenau ist der am dichtesten besiedelte Stadtteil Berlins. Für die vielen Menschen auf engem Raum gibt es wenig Grün. Die Grünflächen am Grazer Platz und am Innsbrucker Platz benötigen eine Aufwertung, damit sich die Aufenthaltsqualität und der Erholungswert für die Menschen verbessert. Die Kleingärten am östlichen Rand von Friedenau sind ein wichtiger Naherholungsbereich – nicht nur für die Gärtner*innen.
Friedenau glänzt durch eine gute Schulinfrastruktur. Einen besonderen Leuchtturm stellt die Friedenauer Gemeinschaftsschule dar, die demnächst eine gymnasiale Oberstufe und damit Unterricht von der ersten bis zur dreizehnten Klasse anbietet.
Ein familienfreundliches Friedenau braucht intakte Spielplätze. Wir setzen uns für die Sanierung und Modernisierung der Spielplätze sowie für die Einrichtung weiterer Wasserspielplätze ein.
Tempelhof-Schöneberg ist unsere Herzenssache. Der Bezirk ist vielfältig und bunt. Er ist Innenstadt und Stadtrand zugleich. Dicht bebaute Wohngegenden, Hochhaussiedlungen, Einfamilienhausgegenden, Industriegebiete und große Naturflächen zum Erholen liegen eng bei einander.
Klar, haben wir schon viel erreicht in den letzten Jahren, aber das reicht uns nicht. Wir wollen mehr, denn nur so können wir die Lebens- und Arbeitswelt der Menschen stetig verbessern. Dafür wollen wir die vielen kleinen Stellschrauben drehen, die notwendig sind, um unseren Bezirk noch schöner zu machen. Unsere Straßen sollen sicherer werden, unsere Parks sollen dazu einladen sie zu besuchen, unser Kulturangebot vielfältiger werden, unsere Plätze brauchen mehr Aufenthaltsqualität, unsere Ämter müssen schneller werden und viele Schulen brauchen ein bauliches Upgrade. Unser Wohnraum muss geschützt werden und günstig erhalten oder gebaut werden. Wir wollen, dass von der Jugend- bis zur Seniorenfreizeit alle einen sicheren Hafen haben. Das alle Gehör finden und mitbestimmen können - vom Kinder- und Jugendparlament bis zur Seniorenvertretung. Und wir wollen denen eine sichere Zukunft geben, die es gerade schwer haben im Leben.
Sie sind interessiert? Dann schauen Sie doch mal rein in unser Wahlprogramm: Herzenssache Tempelhof-Schöneberg.
Sinem Tasan-Funke kandidiert für das Berliner Abgeordnetenhaus zum ersten Mal und hat Listenplatz 6. Die 28 Jahre junge Juristin interessiert sich vor allem dafür, wie soziale Gerechtigkeit im täglichen Leben umgesetzt werden kann. Für sie gehört selbstverständlich dazu, dass arbeitende Menschen gerechte Löhne gezahlt bekommen, von denen sie gut leben können und die für eine auskömmliche Rente reichen. Wer keine Arbeit findet, den muss der Staat mit dem Angebot eines Arbeitsplatzes unterstützen. Sie beschreibt ihre Aufgabe so: „Ich möchte mich deshalb dafür einsetzen, dass das Solidarische Grundeinkommen, das Menschen einen für die Gemeinschaft wichtigen Arbeitsplatz bietet, ausgebaut wird.“
Gleichzeitig müssen es sich alle Menschen leisten können, mobil in der ganzen Stadt unterwegs zu sein. Gerade in Sinem Tasan-Funkes Wahlkreis, Marienfelde und Mariendorf-Süd, ist das momentan ohne Auto nicht immer möglich. Das geht zu Lasten gerade jüngerer, älterer und ökonomisch schwächerer Bürger*innen sowie zu Lasten des Umweltschutzes. Das möchte sie ändern! Deshalb setzt sie sich für einen U-Bahn-Ausbau ein, der den südlichen Stadtrand besser an den öffentlichen Nahverkehr anbindet in angemessener hoher Taktung.
Orkan Özdemir ist 38 und kandidiert in Tempelhof-Schöneberg auf Listenplatz 7 für das Abgeordnetenhaus für den Wahlkreis Friedenau, Lindenhof und Marienhöhe. Er studierte an der FU Berlin Politikwissenschaften. Er ist seit zehn Jahren in der BVV und hat sich mit verschiedenen Themenfelder beschäftigt: von der Aufstellung der Wärmelufthalle für die Kältehilfe bis hin zur Bürger*inneninnitiative Friedenau-Hilft und dem Willkommensbündnis Tempelhof-Schöneberg.
Momentan gilt sein Engagement dem mittelfristigen Umbau von Rhein- und Hauptstraße.
Er hat mit Anwohner*innen die Grazer Platz-Initiative gegründet, um den verlotterten Platz für und mit den Kiezbewohner*innen umzugestalten. Außerdem engagiert er sich für den Ausbau des Gemeintschaftsschulenmodells in Berlin und die Fortentwicklung der Friedenauer Gemeinschaftsschule zur Best-Practice Schule im Bezirk.
Die antisemitischen Angriffe der letzten Tage und Wochen, wie der jüngste Vorfall in Friedenau, schockieren uns. Am Dürerplatz wurde ein Mann jüdischen Glaubens nachts von Männern antisemitisch beschimpft und mit der Faust ins Gesicht geschlagen. Wir sind entsetzt über diesen Vorfall sowie über jede Form antisemitischer Angriffe und stellen uns diesen entschieden entgegen.
Gemeinsam wollen wir ein Zeichen der Solidarität mit jüdischen Menschen, die von antisemitischen Angriffen und Anfeindungen betroffen sind, setzen. Jüdisches Leben gehört zu Friedenau und Berlin und wir stehen gemeinsam an der Seite unserer jüdischen Nachbarinnen und Nachbarn.
Wir rufen alle Friedenauer*innen und Berliner*innen auf, gemeinsam mit uns bei der Kundgebung am Sonntag, 13. Juni 2021ein Zeichen der Solidarität zu setzen.
Treffpunkt: 13:00 Uhr am Dürerplatz - gemeinsamer Demonstrationszug –
Kundgebung: 14:00 Uhr Breslauer Platz
Wir bitten bei der Kundgebung darum, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen und den Mindestabstand von 1,50 m einzuhalten.
Die antisemitischen Angriffe der letzten Tage und Wochen, wie der jüngste Vorfall in Friedenau, schockieren uns. Am Dürerplatz wurde ein Mann jüdischen Glaubens nachts von Männern antisemitisch beschimpft und mit der Faust ins Gesicht geschlagen. Wir sind entsetzt über diesen Vorfall sowie über jede Form antisemitischer Angriffe und stellen uns diesen entschieden entgegen.
Gemeinsam wollen wir ein Zeichen der Solidarität mit jüdischen Menschen, die von antisemitischen Angriffen und Anfeindungen betroffen sind, setzen. Jüdisches Leben gehört zu Friedenau und Berlin und wir stehen gemeinsam an der Seite unserer jüdischen Nachbarinnen und Nachbarn.
Wir rufen alle Friedenauer*innen und Berliner*innen auf, gemeinsam mit uns bei der Kundgebung am Sonntag, 13. Juni 2021ein Zeichen der Solidarität zu setzen.
Treffpunkt: 13:00 Uhr am Dürerplatz - gemeinsamer Demonstrationszug –
Kundgebung: 14:00 Uhr Breslauer Platz
Wir bitten bei der Kundgebung darum, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen und den Mindestabstand von 1,50 m einzuhalten.
Angelika Schöttler kandidiert für die Bezirksverordnetenversammlung von Tempelhof-Schöneberg auf Listenplatz 1. Die 58-jährige Berlinerin ist Bezirksbürgermeisterin und wurde im Dezember 2020 erneut als Kandidatin für das Amt nominiert. Ihr Motto: „Tempelhof-Schöneberg ist ein bunter und vielfältiger Bezirk, in dem alle Menschen gut leben und arbeiten können sollen.“
Die in Schöneberg aufgewachsene Politikerin studierte an der TU Berlin Informatik und hat 20 Jahre in der Datenverarbeitung gearbeitet. Ihr Herz hängt aber an der Bezirkspolitik. Von 1989 bis 2002 war sie Mitglied der BVV, zunächst in Schöneberg, dann in der fusionierten BVV von Tempelhof-Schöneberg - zumeist als stellvertretende Fraktionsvorsitzende. Ihre Themenfelder waren Jugend- & Haushaltspolitik. Danach war sie Bezirksstadträtin; 2011 ist sie zur Bezirksbürgermeisterin gewählt und 2016 im Amt bestätigt worden.
Sie möchte sich weiter für den ganzen Bezirk einsetzen und ihn für die Menschen in allen Politikfeldern voranbringen. Ihre Schwerpunkte bleiben auch bei erneuter Wahl Personal, Haushalt, die Wirtschaftsförderung und alle Beauftragten. Weitere Anliegen von Angelika Schöttler: „Der Abbau von Diskriminierung, der Kampf gegen Rechtsextremismus und Gewalt, die Förderung der Vielfalt der Menschen im Bezirk und der Klimaschutz.“
Oliver Schworck ist 53 Jahre alt und kandidiert für die Bezirksverordnetenversammlung von Tempelhof-Schöneberg auf Listenplatz 2. Seit 2006 ist er Bezirksstadtrat, momentan für die Bereiche Jugend, Umwelt, Gesundheit, Schule und Sport. Er absolvierte eine Ausbildung zum Diplom-Finanzwirt und war einige Jahr im Finanzamt tätig. Von 1998 bis 2006 arbeitete Oliver Schworck in einer Senatsverwaltung.
Seine Hauptinteressen liegen in der Kommunalpolitik; insbesondere die Jugend-, Gesundheits- und Sportpolitik sind ihm ein Anliegen. Im März 2001 wurde er Mitglied der Bezirksverordnetenversammlung und stellvertretender Fraktionsvorsitzender sowie Mitglied im Hauptausschuss und in den Ausschüssen für Umwelt und Natur, für Sport und für Verwaltungsreform. Neben der Vorbereitung wichtiger haushaltspolitischer Entscheidungen im Hauptausschuss setzte sich Oliver Schworck für die Sportlerinnen und Sportler im Bezirk und die stärkere Anerkennung ihres bürgerschaftlichen Engagements ein.
Marijke Höppner ist 39 Jahre alt und kandidiert auf Listenplatz 3 für die Bezirksverordnetenversammlung. Sie arbeitet als Referentin in einer Berliner Verwaltung und ist bereits seit 2007 Mitglied der BVV und seit 2019 Vorsitzende der SPD-Fraktion. Vorher war sie Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses und Sprecherin für Frauenpolitik und für Schulpolitik. Durch ihre Mitarbeit in vielen Ausschüssen kann sie auf ein breites Spektrum an Erfahrungen in zahlreichen Themenbereichen zurückgreifen.
Intensiv befasst sich Marijke Höppner mit der Haushaltspolitik. Hier werden die Weichen gestellt für alle politischen Bereiche. Nur mit ausreichend Geld hat man den nötigen Spielraum, um politische Projekte voran zu bringen. Ein wichtiges Anliegen ist ihr, dass Kinder und Jugendliche genau die Unterstützung bekommen, die sie brauchen, um selbstbewusste Personen zu werden. Dafür brauchen sie ein stabiles und liebevolles Elternhaus. „So oder so, wir müssen gucken, dass alle Kinder die gleichen Chancen bekommen und kein Kind abgehängt wird,“ so ihre Zielvorgabe. Kita, Jugendfreizeit, Schule, Sozialarbeit und Vieles mehr sind wichtige Bausteine dahin.
Besonders engagiert sie sich politisch in und für Friedenau, wo sie lange Zeit gearbeitet hat. Mitglied ist sie in diesen Vereinen und Initiativen: AWO, Ver.di, Stolpersteine an der B96, CPYE, dem Komitee zur Förderung von Jugendaustauschprojekten, und SJD - Die Falken.
Die SPD Abteilung Schöneberg-City trauert um ihr langjähriges Mitglied Carl Wolfgang Müller. C. W. Müller, wie er im Kollegen- und Freundkreis genannt wurde, war emeritierter Professor für Erziehungswissenschaften und Sozialpädagogik an der TU Berlin. Der aus Dresden stammende Wissenschaftler ist am 21. April in Berlin 92-jährig gestorben. Er machte sich einen Namen als einer der führenden deutschen Experten für Sozialen Arbeit. Besonders eng war Müller mit der Arbeiterwohlfahrt verbunden.
Der 55-jährige Axel Seltz kandidiert auf dem Listenplatz 4 für die Bezirksverordnetenversammlung des Bezirks Tempelhof-Schöneberg. Er war bereits von 1992 bis 2001 in der BVV, damals noch für den Altbezirk Schöneberg. Zuletzt bekleidete er dort das Amt des SPD-Fraktionsvorsitzenden. Seit 2010 ist er nun wieder in der BVV und dort in allen Ausschüssen vertreten, die etwas mit Stadtentwicklung, Bauen und Finanzen zu tun haben.
In diesen Jahren hat er an Dutzenden von Entscheidungen mitgewirkt, die den Bezirk noch lebenswerter machen. Zwei Entwicklungen davon erfreuen ihn regelmäßig, wenn er durch den Kiez spaziert: der S-Bhf Julius-Leber-Brücke, der trotz der Bedenken der Bahn errichtet wurde, und die Sanierung des Lassenparks. Zwei Erfolgsgeschichten. „Kein Matsch mehr, ein toller Spielplatz und demnächst eine noch bessere Einbindung der Bibliothek“, bilanziert Axel Seltz.
Die Themenschwerpunkte des Kaufmännischen Angestellten sind die Arbeitsbereiche, in denen er mit großem Interesse und mit Erfolg aktiv ist und wo bezirklichen Entscheidungen noch ein besonderes Gewicht zukommen und in denen sich etwas bewegen lässt. Axel Seltz engagiert sich stark für ein lebenswertes Tempelhof-Schöneberg mit ausreichend Wohnungen in einem gesunden Umfeld und mit guten Arbeitsplätzen!
Manuela Harling kandidiert auf Listenplatz 5 für die Bezirksverordnetenversammlung von Tempelhof-Schöneberg. Die 56-Jährige vereint das ehrenamtliche Engagement für die Kommunalpolitik mit der Profession als Mitarbeiterin der SPD-Fraktion. Sie ist 2016 zum ersten Mal in die BVV gewählt worden und dort Sprecherin für Frauen-, Queer- und Inklusionspolitik.
Manuela Harling hat sich der Frauenpolitik verschrieben. „Die Beseitigung der Benachteiligung von Frauen muss auf allen Ebenen und in vielfältiger Weise angegangen werden. In der Kommunalpolitik kann frau am direktesten wirken“, sagt sie. Wenn sie sich für mehr Licht an dunklen Orten im öffentlichen Raum einsetzt, dann, um Angsträume abzubauen und Frauen mehr Bewegungsfreiheit zu geben. Ebenso engagiert sie sich für die Neuaufstellung des Girls'Days im Bezirksamt, damit Mädchen ein breites Berufswahlspektrum erfahren. Sie hält die Bezirksämter mit ihren Aufgaben und Berufen für bestens geeignet, z.B. Hilfsangebote für Frauen, die von Gewalt betroffen sind, bekannt zu machen, oder sich dafür einzusetzen, dass Straßen nach Frauen benannt werden - auch, um weibliche Vorbilder aufzuzeigen.
03.05.2026 15:23 Martin Rabanus zum Tag der Pressefreiheit
Tag der Pressefreiheit: Wir schützen Journalist:innen und stärken die Medienvielfalt. Martin Rabanus, kultur- und medienpolitischer Sprecher: Am Tag der Pressefreiheit zeichnet sich eine desolate Entwicklung für Journalist:innen weltweit ab. Die SPD-Bundestagsfraktion fordert deshalb konsequenten Schutz und eine Digitalsteuer, die den Medienstandort Deutschland und Europa sichert. „Am Tag der Pressefreiheit geht es um mehr als um… Martin Rabanus zum Tag der Pressefreiheit weiterlesen
01.05.2026 15:23 Armand Zorn zum Tankrabatt
Wir entlasten schnell und spürbar Über die befristete Senkung der Energiesteuer ist es möglich, sehr schnell jene spürbar zu unterstützen, die es dringend brauchen. Jetzt kommt es darauf an, dass die Mineralölkonzerne die Steuersenkung an die Verbraucher:innen weitergeben und die Preise entsprechend senken. Mit der weiteren Schärfung des Kartellrechts muss rasch der dritte Teil unseres… Armand Zorn zum Tankrabatt weiterlesen
27.04.2026 15:26 Zum Tag der Arbeit: SPD-Spitze an der Seite der Gewerkschaften
Die SPD ruft zur Teilnahme an den diesjährigen Kundgebungen des DGB zum Tag der Arbeit am 1. Mai auf. Ganz im Sinne des diesjährigen Mottos „#GEMA1NSAM – Für gute Arbeit“ kämpft die SPD an der Seite der Gewerkschaften für eine Entlastung der Beschäftigten und eine sichere Rente, für mehr Tarifbindung, einen höheren Mindestlohn und eine… Zum Tag der Arbeit: SPD-Spitze an der Seite der Gewerkschaften weiterlesen
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