Seit Dienstagabend steht fest, dass BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und die SPD in Tempelhof-Schöneberg in gemeinsame Zählgemeinschaftsverhandlungen eintreten werden.
Vorausgegangen waren drei Sondierungsgespräche zwischen beiden Parteien. Inzwischen haben auch die Gremien der Parteien zugestimmt.
Die Kreisvorsitzenden der Grünen, Nina Freund und Claudia Löber dazu: „Die basisdemokratische digitale Abstimmung der Grünen am Dienstagabend hat unseren Vorschlag zur Aufnahme von Zählgemeinschaftsverhandlungen mit der SPD bestätigt. Es stehen die Zeichen auf Grün-Rot in Tempelhof-Schöneberg.“
Lars Rauchfuß und Melanie Kühnemann-Grunow, Kreisvorsitzende der SPD: „Unser Kreisvorstand ist einstimmig dem Vorschlag gefolgt, in Zählgemeinschaftsverhandlungen mit den Grünen einzutreten.“
Grüne und SPD betonen, dass die Sondierungsgespräche konstruktiv waren und bedeutende inhaltliche Schnittmengen gefunden wurden. Die neue, vertrauensvolle Zusammenarbeit wird nicht zuletzt auch von neuen Bezirksverordneten aus beiden Parteien geprägt sein, die mit der neuen Wahlperiode in die BVV eingezogen sind.
Erklärtes Ziel beider Parteien ist es, einen zukunftsgewandten und progressiven Zählgemeinschaftsvertrag zu verabreden.
Melanie Kühnemann-Grunow, Orkan Özdemir und Lars Rauchfuß werden die SPD Tempelhof-Schöneberg in den nächsten 5 Jahren im Berliner Abgeordnetenhaus vertreten. Orkan Özdemir wurde mit 32 % direkt im Wahlkreis Friedenau, Lindenhof, Marienhöhe und Lars Rauchfuß mit 28 % direkt im Wahlkreis Mariendorf Nord, Tempelhof Ost gewählt. Melanie Kühnemann-Grunow zieht über die Liste ins Berliner Abgeordnetenhaus ein.
Herzliche Glückwünsche an die Gewählten und viel Erfolg in der parlamentarischen Arbeit!
Wir bedanken uns bei den Kandidierenden Wiebke Neumann, Michael Biel, Jens Fischwasser und Sinem Taşan-Funke für ihren großartigen, engagierten und kreativen Wahlkampf!
Orkan Özdemir gewinnt das Direktmandat und wird Friedenau, Lindenhof und Marienhöhe im Berliner Abgeordnetenhaus vertreten. 8810 Bürger*innen wählten Orkan Özdemir - dann sind 32,0 %. Er folgt damit Dilek Kalayci, die Friedenau 20 Jahre im Abgeordnetenhaus vertreten hat.
Herzliche Glückwünsche zu diesem Wahlergebnis und jetzt viel Erfolg für die Arbeit als Abgeordneter!
Das Wahlergebnis kommentiert Orkan Özdemir:
"Dieser Wahlkampf war eine Achterbahn der Gefühle. Mein Team und ich haben es geschafft so viele Menschen von uns zu überzeugen und uns ihr Vertrauen auszusprechen.
Dieses Direktmandat habe ich nicht alleine geholt. Viele tolle Menschen haben mich dabei unterstützt. Wenn ich mich allein gefühlt habe, waren sie da. Wenn ich mich unsicher gefühlt habe, waren sie da. Als meine Familie und ich Angst hatten, waren sie da. Dafür bin ich unendlich dankbar.
Ganz besonders möchte ich mich bei den Menschen bedanken, die mir ihr Vertrauen ausgesprochen haben.
Friedenau, Lindenhof und Marienhöhe. Ein Wahlkreis, der in sich so divers ist. Unterschiedlichste Menschen mit unterschiedlichsten Träumen, Ängsten und Erwartungen. Ich habe sie mir alle angehört. Ich werde mein Bestes geben, um diese Stadt mit vielen anderen engagierten Mandatsträger*innen in eine bessere Zukunft für uns alle zu führen."
Der SPD-Kreisvorstand hat am 27.09.2021 folgenden Beschluss gefasst:
Berlin muss eine solidarische, weltoffene und nachhaltige Stadt bleiben!
Die SPD Berlin hat mit ihrer Spitzenkandidatin Franziska Giffey einen engagierten und erfolgreichen Wahlkampf geführt. Mit unserem gemeinsam entwickelten Wahlprogramm und großer Geschlossenheit haben wir dafür gekämpft, dass das Rote Rathaus weiter sozialdemokratisch bleibt. Dafür sprechen wir ihr unseren Dank aus.
Am 26. September wurde die SPD klar stärkste Partei und hat damit den Auftrag der Regierungsbildung.
In den nächsten Jahren werden wir uns der großen Herausforderung der sozial-ökologischen Transformation stellen:
Kevin Kühnert erringt das Direktmandat in Tempelhof-Schöneberg! 47.450 Bürger*innen haben ihm ihre Stimme gegeben. Damit lag Kühnert mit 27,1 Prozent vorn. Herzliche Glückwünsche!
Zum Wahlergebnis erklärt Kühnert:
"Ich möchte mich herzlich für Eure Stimme bedanken!
Mein Dank geht auch an die vielen Engagierten. Wir haben an über 50.000 Türen in Tempelhof-Schöneberg geklingelt und haben Gespräche mit vielen Tausend Menschen geführt. Wir haben morgens, mittags, abend, unter der Woche und am Wochenende in den Kiezen gestanden und uns angehört, was Euch wichtig ist. Wir haben zusammen gekämpft und gelacht. Wir haben uns digital und analog getroffen. Es war eine tolle Zeit.
Die nächsten Wochen werden zeigen, wohin wir in Deutschland aufbrechen werden! Vielen Dank, dass Ihr mitgemacht habt, der Veränderung ein Gesicht zu geben."
Marijke Höppner ist 40 Jahre alt und kandidiert auf Listenplatz 3 für die Bezirksverordnetenversammlung. Sie arbeitet als Referentin in einer Berliner Verwaltung und ist bereits seit 2007 Mitglied der BVV und seit 2019 Vorsitzende der SPD-Fraktion. Vorher war sie Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses und Sprecherin für Frauenpolitik und für Schulpolitik. Durch ihre Mitarbeit in vielen Ausschüssen kann sie auf ein breites Spektrum an Erfahrungen in zahlreichen Themenbereichen zurückgreifen.
Intensiv befasst sich Marijke Höppner mit der Haushaltspolitik. Hier werden die Weichen gestellt für alle politischen Bereiche. Nur mit ausreichend Geld hat man den nötigen Spielraum, um politische Projekte voran zu bringen. Ein wichtiges Anliegen ist ihr, dass Kinder und Jugendliche genau die Unterstützung bekommen, die sie brauchen, um selbstbewusste Personen zu werden. Dafür brauchen sie ein stabiles und liebevolles Elternhaus. „So oder so, wir müssen gucken, dass alle Kinder die gleichen Chancen bekommen und kein Kind abgehängt wird,“ so ihre Zielvorgabe. Kita, Jugendfreizeit, Schule, Sozialarbeit und Vieles mehr sind wichtige Bausteine dahin.
Oliver Fey ist 47 Jahre alt und ein „alter Hase“ in der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) von Tempelhof-Schöneberg. er kandidiert auf Listenplatz 10 der BVV. Er vertritt seit 2006 die SPD-Fraktion mit in der BVV und in verschiedenen Ausschüssen tätig. Er ist stellvertretender Vorsitzender der SPD-Fraktion.
Er arbeitet hauptberuflich als Pressereferent in einer Senatsverwaltung.
Besonders am Herzen liegt ihm das Thema Sportpolitik. Ihm geht es insbesondere darum, dafür zu sorgen, dass jede und jeder den Sport ausüben kann, den sie oder er möchte. Deshalb engagiert er sich im Bezirk sehr dafür, dass ausreichend Sportanlagen zur Verfügung stehen und dass diese auch in einem guten Zustand und somit nutzbar für alle sind. Andere wichtige Themen, für die sich Oliver Fey engagiert und interessiert, sind die Verkehrspolitik, insbesondere die Sicherheit von Fußgänger*innen und Radler*innen, die Finanzen des Bezirks und der Bereich des Facility Management.
Die 40-jährige Ayten Dogan lebt in Friedenau und kandidiert für die Tempelhof-Schöneberger Bezirksverordnetenversammlung auf Listenplatz 15.
Ihre Erfahrungen als ehemalige Geflüchtete und im Bereich der Teilhabe erlauben ihr einen authentischen, kritischen Blick auf die Integrations- und Fluchtpolitik, die sie zu einem ihrer Arbeitsschwerpunkte in der BVV machen möchte. Zudem interessiert sie besonders auch das Themenfeld Schule. In der Vergangenheit gewann sie einen intensiven Einblick in die Prozesse der Strukturentwicklung und kennt die Herausforderungen. Ihre Arbeit als Schulsozialarbeiterin hat ihr tiefe Einblicke in Alltag und Abläufe in Schulen gegeben. Für Sozialpolitik interessierte sie sich schon immer und hat in diesem Politikfeld bereits haupt- und ehrenamtlich gearbeitet; insbesondere die Hilfe für Obdachlose und Geflüchtete liegen ihr am Herzen. Derzeit gibt es besonders häufig Berührungspunkte durch ihre Tätigkeit als Sprecherin der BürgerInnen-Flucht-Initiative „Friedenau hilft!“, deren Mitinitiatorin sie auch ist.
Frauenpolitik ist für Ayten Dogan als alevitisch-kurdischstämmige Frau immer wichtig. In dem Umfeld, in dem sie aufwuchs, erfuhr sie viel Förderung. Dies allen Mädchen und Frauen zukommen zu lassen, ist ein zentrales Anliegen in ihrer ehrenamtlichen Arbeit. Für sie ist daher Jugend- und Familienpolitik ein absolutes Muss, da Kinder und Jugendliche präventiv und so früh wie möglich im Fokus staatlichen Handelns stehen sollten.
Kari Lenke kandidiert auf Listenplatz 17 für die Bezirksverordnetenversammlung Tempelhof-Schöneberg. Die 22-jährige studiert Volkswirtschaftslehre (VWL) an der FU Berlin.
Lenke hat viele politische Interessen: Wirtschafts-, Finanz-, Kultur- und Ehrenamtspolitik sind ihr wichtig. Ein besonderes Augenmerk setzt sie aber auf die Frauen- und Gleichstellungspolitik, die sie in all diesen Bereichen mitdenkt. Kari Lenke erklärt dazu: „Wir müssen Chancengleichheit, Gleichstellung und die Bekämpfung von Diskriminierung nicht nur eigenständig denken, sondern immer in alle Entscheidungen als Perspektive mit einbringen.
Genau diese Perspektive bringe ich mit und ich bin entschlossen, dafür in der BVV Verantwortung zu übernehmen und überzeugt, dass wir als SPD einen progressiven gesellschaftlichen Wandel schaffen und damit für ein lebenswerteres und gerechteres Tempelhof-Schöneberg kämpfen, in dem alle gerne Zuhause sind!“
Politik geht durch den Magen. Die Lieblingsrezepte der Kandidierenden für die SPD Tempelhof-Schöneberg werden zum heimlichen Wahlkampf-Schlager. Ob beim Tür-zu-Tür-Besuch oder an den Infoständen: Die Rezepte werden immer gern genommen. Wer kann schon Panna Cotta, veganer Schokomousse, Kisir oder Omas Kartoffelpuffern widerstehen?
Neugierig geworden?
Jetzt wollten wir wissen, wie aus den Rezepten die leckeren Gerichte gekocht und gebacken werden. Natürlich von den Kandierenden selbst und moderiert von der wunderbaren Margot Schlönzke.
Schauen Sie sich die SPD-Kochshow auf YouTube an!
Die Menüfolge:
Die Sommer-Ausgabe der »TS aktuell« ist da! Ab sofort zu haben bei allen Aktionen der SPD Tempelhof-Schöneberg.
Außerdem ist die Zeitung als PDF zum Download verfügbar.
Die SPD Tempelhof-Schöneberg und die Redaktion der »TS aktuell« wünschen viel Spaß beim Lesen!
Was schätzen Frank Zander und viele Menschen an Franziska Giffey?
Über "Dreiste Lobbypolitik auf Mieterkosten" schreibt Kevin Kühnert. Wir stellen unsere Kandidierenden für den Bundestag und das Abgeordnetenhaus vor.
Und mit den Themen Mieten, Gewerbe, sicherer Verkehr, Familienpolitik, Obdachlosigkeit und viel Wissenswertes aus dem Bezirk.
Es gibt nichts Schöneres als bei Wasser, Bier, Bulette oder Brezel draußen im Sonnenschein zu sitzen und mal so richtig zu diskutieren oder auch zu streiten. Frei heraus – aber immer fair. Deswegen wird unser Landesvorsitzender Raed Saleh in den Sommermonaten durch sämtliche Berliner Bezirke ziehen, dort in die Biergärten gehen und für die SPD in den Ring steigen.
Und mit dem Orkan Özdemir, Direktkandidat für das Abgeordnetenhaus.
Wann: Freitag, 13.08.2021, 18:30 Uhr
Wo: Trattoria Da Pizzo Eythstraße 45 12105 Berlin
Deutschland steht wirtschafts- und industriepolitisch vor gewaltigen Umbrüchen. Unsere Gesellschaft ist im ständigen Wandel, Europa steht vor immer neuen Herausforderungen. Es geht nicht um die Frage, ob diese weitreichenden Veränderungen stattfinden. Es geht um die Frage, wie wir sie gestalten. Für mehr Respekt, für eine gute Zukunft und ein souveränes Europa.
Wie wird dies aussehen? Was muss getan werden, um die Klimaziele von Paris zu erreichen? Wie müssen wir die sozial-ökologische Transformation gestalten, um eine zukunftsfeste und innovative Industrie und gute Arbeitsplätze zu erhalten? Wie sollen die Arbeitsplätze der Zukunft aussehen? Wie kann echte Gleichstellung der Geschlechter erreicht werden? Wie muss der Aufbau einer nach außen und innen souveränen Europäischen Union gestaltet werden? Was wird Olaf Scholz als Kanzler anders machen?
Am 16. August kommt Olaf Scholz nach Berlin, zu uns nach Tempelhof-Schöneberg, um mit uns über diese und viele weitere Fragen zu sprechen. Gemeinsam mit unserem Bundestagskandidaten Kevin Kühnert geht es darum, wie wir unsere Zukunft gestalten können.
Wir möchten Sie herzlich einladen zum Zukunftsgespräch mit dem Kanzlerkandidaten Olaf Scholz
am Montag, 16. August 2021
in der ufaFabrik, Sommerbühne, Viktoriastr. 10-18, 12105 Berlin
Einlass: 18:30 Uhr
Beginn: 19:00 Uhr
Ende: 21:00 Uhr
Aufgrund des großen Interesses ist eine Anmeldung leider nicht mehr möglich.
Voraussetzung für die Teilnahme ist, dass Sie nachweislich geimpft, genesen oder getestet sind.
Ihre
Melanie Kühnemann-Grunow und Lars Rauchfuß
Vorsitzende der SPD-Tempelhof-Schöneberg
Lars Rauchfuß kandidiert auf Listenplatz 1 für das Abgeordnetenhaus, es ist die erste Kandidatur des 35-Jährigen auf Landesebene. Nach dem Besuch der Ikarus-Grundschule in Mariendorf machte er Abitur am Luise-Henriette-Gymnasium in Tempelhof. Er studierte Volkswirtschaftslehre und schloss mit dem Master ab. Parallel zum Studium arbeitete er für einen Mariendorfer SPD-Abgeordneten, dann war er als Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Abgeordnetenhaus und im Bundestag tätig. Heute ist er Angestellter des Landes Berlin im Roten Rathaus.
Als Bezirksverordneter ist Lars Rauchfuß seit 2016 im Hauptausschuss und in den Ausschüssen für Stadtentwicklung, Wirtschaft sowie Eingaben und Beschwerden. Großes Interesse gilt der Stadtentwicklungs- und Verkehrspolitik. Projekte vor Ort zu planen und umzusetzen ist reizvoll. Daneben haben der Mietendeckel oder soziale Erhaltungsverordnungen gegen Verdrängung großen Einfluss auf viele Menschen. Wirtschaftspolitik ist in Mariendorf sehr spannend. Hier treffen gewachsene industrielle Strukturen auf neue Entwicklungsgebiete wie dem Marienpark oder dem Ullsteinhaus.
Melanie Kühnemann-Grunow kandidiert für Tempelhof-Schöneberg auf dem Listenplatz 2 für das Abgeordnetenhaus. Seit 2016 vertritt sie den Bezirk dort. Aktuell ist sie Sprecherin der Fraktion für Jugend und Familie sowie Queerpolitik. Seit 2018 ist sie Vorsitzende des Untersuchungsausschusses BER II.
Die 48-jährige Studienrätin machte am Georg-Büchner-Gymnasium in Lichtenrade das Abitur. Sie studierte an der FU Berlin erst Politikwissenschaften, dann Geschichte und Germanistik auf Lehramt. Bevor sie ins Abgeordnetenhaus eingezog, war sie neben ihrer Tätigkeit als Lehrerin 15 Jahre Kommunalpolitikerin in der BVV von Tempelhof-Schöneberg.
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