Friedenaus Nobelpreisträger

Aus aktuellem Anlass veröffentlichen wir einen Artikel aus der TS aktuell 2015, in der Eva Liebchen die belorussische Schriftstellerin und Literaturnobelpreisträgerin Swetlana Alexijewitsch vorstellte:

Friedenaus Nobelpreisträger

Carl von Ossietzky, Günter Grass, Herta Müller und jetzt Swetlana Alexijewitsch

Friedenau wird immer mehr zur Zwischenstation auf dem Weg zum Nobelpreis. Das konnte nun auch die diesjährige Literatur-Nobelpreisträgerin Swetlana Alexijewitsch feststellen.

 

Swetlana Alexijewitsch: „Der Krieg hat kein weibliches Gesicht“

Aus aktuellem Anlass veröffentlichen wir einen Artikel aus der TS aktuell 2016, in der Eva Liebchen die belorussische Schriftstellerin und Literaturnobelpreisträgerin Swetlana Alexijewitsch vorstellte:

Eine Bücherbesprechung

 In der Literarischen Welt gibt es Streit, ob die Bücher der russischen Nobelpreisträgerin Swetlana Alexijewitsch nicht eher (politischer) Journalismus sind, keine Literatur. Das ist verständlich, denn die meisten ihrer Werke sind vom Tonband ins Schriftliche übertragene Ausschnitte aus Gesprächen mit Betroffenen. „Betroffen“ im wahrsten Sinne des Wortes, weil Menschen, die sich in katastrophalen Situationen befinden, zu Wort kommen:

„Der Krieg hat kein weibliches Gesicht“.

 

Friedenauer Stadtteilbibliothek retten: Ersatzstandort sofort einrichten!

Die unterzeichnenden Einwohnerinnen und Einwohner fordern die Bezirksverordnetenversammlung Tempelhof-Schöneberg gemäß §44 BzVwG durch Einwohnerantrag auf, den folgenden Beschluss zu fassen:

Die Friedenauer Gerhart-Hauptmann-Bibliothek soll als Kinder- und Jugendbibliothek gerettet werden, indem der nahe Ersatzstandort in der Handjerystraße 44/45 angemietet wird. Der Standort soll den Nutzerinnen und Nutzern so schnell wie möglich zur Verfügung gestellt werden. Das fachliche Konzept soll auch nachbarschaftliche Kooperationsformen integrieren und eine fachlich angemessene personelle Ausstattung einschließen.

Hier können Sie den Einwohnerantrag herunterladen.

 

Lesen verbindet! Für eine Kinder- und Jugendbibliothek in Friedenau

Die SPD-Friedenau setzt sich für den Erhalt und Modernisierung der Gerhart-Hauptmann-Bibliothek als Kinder- und Jugendbibliothek in Friedenau ein. Prioritär soll die Anmietung von Räumen in der Handjerystr. 34 des Nachbarschaftsheims Schöneberg (NBHS) geprüft werden. Teil der Prüfung soll auch die zusätzlich realisierbaren Mengen unter Einbeziehung von bürgerschaftlichen Engagement im Rahmen einer Kooperation mit bestehenden oder möglichen Projekten des NBHS sein.

 

Friedenau braucht eine Bibliothek!

Anfang kommenden Jahres wird das Landesfinanzamt in das Rathaus Friedenau einziehen. Mit dem Einzug des Finanzamtes können die bisherigen Angebote im Rathaus Friedenau leider nicht erhalten bleiben, darunter auch die Friedenauer Gerhart-Hauptmann-Bibliothek. Statt jedoch Alternativen für den Standort Friedenau zu suchen, frisst die Planung einer teuren Zentralisierung die komplette Arbeitskraft des Amtes für Weiterbildung und Kultur. So soll die Mittelpunktbibliothek gegenüber des Stadtbad Schönebergs in der Hauptstraße 40 ins 800 m nördlich gelegene ehemaligen Hertie Kaufhaus am Kaiser-Wilhelm-Platz einziehen.

 

Die Literaturnobelpreisdichte Friedenaus wächst!

Es gibt Nachrichten, die die Stimmung einer ganzen Stadt aufhellen können. Der Literaturnobelpreis 2009 ging an die Friedenauer Schriftstellerin Herta Müller, die selber darüber mehr als überrascht war. In Friedenau war die Stimmung strahlend und am Samstagmorgen unübersehbar auf dem Wochenmarkt an den Gesichtern abzulesen. Ungewohnte Kulturträgergruppen durchstreiften die Straßen um das Rathaus herum mit zu den Fassaden hochgereckten Köpfen.

Liebe Herta Müller, Friedenau ist glücklich für Sie!

Unser Bürgermeister Ekkehard Band sandte umgehend ein Glückwunschschreiben und die drei Traditionsbuchhandlungen: Nicolaische Buchhandlung, Buchhandlung Thaer und Zauberberg sind sich gern ihrer Verpflichtung bewusst, alle Ihre Titel am Lager zu haben. Liegt das Schreiben in der Friedenauer Luft? Die grüne Friedenauer Kiezoase war immer ein Rückzugsgebiet für Vorwärtsreisende und hat bis heute genug Platz, um Realitätswunden ins Poetische herunter zu brechen. Auch der rumänische Exilschriftsteller Paul Schuster (1930-2004), ein enger Freund Herta Müllers lebte bis zu seinem Lebensende in Friedenau ganz in ihrer Nähe. Nur zwei Steinwürfe entfernt von Paul Schuster und Herta Müller schrieb die Polin Rosa Luxemburg unter Friedenauer Dächern ihre flammenden Briefe, die heute zur Weltliteratur gehören und das Backsteinhäuschen in der Niedstraße 13 erlebte vor 10 Jahren die Ehrungen des Literaturnobelpreises für den Danziger Günter Grass.
Wie wunderbar wäre eine Lesung mit der Friedenauer Schriftstellerin Herta Müller im Friedenauer Volksaal, dem Schlesiensaal, als Kiezglückwunsch!

Lesen Sie hier "Das Nobelviertel" aus der Sonntagsausgabe des Tagesspiegels vom 10. Oktober 2009

 

"Alles Walzer, Genossen!" ruft die Genossin

SPD-Ball im Schlesiensaal des Rathauses Friedenau
für Genossinen und Genossen und Freunde der SPD

leckeres Buffet - hochkarätige Tanzshows - Musik zum selber Tanzen - Getränke zu moderaten Preisen

Samstag, 9. Februar 2008, 20:00 Uhr (Einlass ab 19:00 Uhr)
Rathaus Friedenau, Schlesiensaal, Breslauer Platz, 10117 Berlin

Infos und Kartenverkauf: Eddi Hellmich, Tel.: 20 30 17 82
und Andreas Nürnberger, Tel.: 20 30 17 90

 

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