Friedenauer Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtung „Die Burg“ bleibt in kommunaler Hand

Die SPD-Friedenau begrüßt die Entscheidung des Jugendhilfeausschusses Tempelhof-Schöneberg vom 25.3.2015 die kommunalen Jugendfreizeiteinrichtungen in Hand des Bezirks zu belassen. Die Entscheidung hat auch für die Kinder und Jugendlichen in Friedenau eine hohe Relevanz. So befindet sich die kommunale Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtung „Die Burg“ am Friedrich-Wilhelm-Platz derzeit in kommunaler Trägerschaft. Während die SPD-Fraktion erfolgreich einen Antrag einbrachte, der es vorsieht die kommunalen Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtung durch Personaleinstellungen, Sanierungsmaßnahmen, Kooperationen mit freien Trägern und einem Ausbau des Angebotes in die Lage zu versetzen sich qualitativ und finanziell zu refinanzieren, wollte die CDU die Abgabe mehrerer kommunaler Jugendfreizeiteinrichtungen forcieren. Für die Friedenauer Einrichtung Die Burg war ein Teilverkauf des Westflügels des Hauses vorgesehen. Dies hätte den Wegfall wichtiger Angebote für Jugendliche in Friedenau bedeutet.

 

Sicherung der kommunalen Jugendfreizeiteinrichtungen in kommunaler Hand

Beschluss des Kreisvorstand der SPD Tempelhof-Schöneberg vom 23.03.2015:

Der Kreisvorstand der SPD-Tempelhof-Schöneberg fordert die sozialdemokratischen Mitglieder des Bezirksamtes und die sozialdemokratischen Mitglieder der BVV dazu auf die kommunalen Jugendfreizeiteinrichtungen Tempelhof-Schönebegs (KFE Lassenpark, Jugendkulturzentrum Weiße Rose, JFE Die Burg, Jugi Hessenring, KiJuM, JFE Bungalow, KJFE Barnetstraße, Jugendcafe am Dorfteich, KJFE Haus of Fun) in kommunaler Trägerschaft zu halten und die entsprechenden Bedingungen zu schaffen, damit die Einrichtungen sich refinanzieren können:

 

„Jugendliche gehören in den öffentlichen Raum, Jugendarbeit braucht eine stabile Finanzierung“

Sommerfrühstück zum Thema Jugend
„Jugend wollen an der Gestaltung des öffentlichen Raums teilhaben. Jugend darf nicht weggedrängt werden. Ich freue mich, hier aktive JugendarbeiterInnen zu sehen, die dafür bereits seit langem eintreten“, so eröffnete Mechthild Rawert, Bundestagsabgeordnete für Tempelhof-Schöneberg, ihr Sommerfrühstück Jugend. Dieses ist eines von acht Sommerfrühstücken in ihrer schon traditionellen Reihe „Auf ein Wort Frau Rawert“, in dem die SPD-Politkerin nicht nur zum direkten Dialog aufruft sondern direkt dazu auffordert: „Ich möchte von Ihnen hören, welche Forderungen Sie an die Bundespolitik haben“.

 

Die Falken kommen nach Friedenau!

Der Bundesverband der Sozialistischen Jugend Deutschlands „Die Falken“ hat im vergangenen Jahr das Haus Saarstraße 14 in Friedenau gekauft, in dem Luise und Karl Kautsky etliche Jahre wohnten, und an dem eine Gedenktafel an den großen linken Vordenker der Sozialdemokratie erinnert.

 

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