Güterbahnhof Wilmersdorf – Beispiel für gelungene Bürgerbeteiligung

Veröffentlicht am 29.06.2016 in Stadtentwicklung

Oliver Fey, Bezirksverordneter Temepelhof-Schöneberg

Oliver Fey, Bezirksverordneter in Tempelhof-Schöneberg erklärt: 

"Seit vielen Jahren beschäftigt sich die SPD-Fraktion Tempelhof-Schöneberg mit der Nachnutzung des ehemaligen Bahngeländes am Innsbrucker Platz.

Das Gelände lag über Jahrzehnte brach und war für die Bürgerinnen und Bürger nicht zugänglich. Nach dem Verkauf des Geländes durch die Deutsche Bahn konnte die Diskussion um die Nachnutzung weiter geführt werden. Der zunächst geplante großflächige Einzelhandel in Form eines Möbelhauses, Selfstorage oder eines weiteren Einkaufszentrums konnte auch durch die Stimmen der SPD-Fraktion gestoppt werden. Anhand  der Wohnungssituation Berlins war es das erklärte Ziel der SPD-Fraktion, auf dem ehemaligen Güterbahnhof Wohnungen zu bauen. Klar war, dass ein solches Verfahren nicht ohne eine umfangreiche Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger stattfinden kann. Deshalb wurde eine Perspektivwerkstatt ins Leben gerufen, in der die Bürgerinnen und Bürger von 2012 bis 2014 in mehreren Veranstaltungen die Entwürfe der Architekten diskutieren konnten. Der nun vorliegende Bebauungsplan ist ein Konsensplan aller Beteiligten aus Bezirksamt, Bezirksverordnetenversammlung, Investor und eben auch der Bürgerinnen und Bürgern. Wichtig war es für die SPD-Fraktion, dass auf dem Gelände nicht nur Luxuswohnungen entstehen.

25 Prozent der 940 Wohneinheiten sind deshalb auf 20 Jahre mietpreis- und belegungsgebunden und werden mit Mitteln des öffentlich geförderten Wohnungsbaus entstehen. Die Nachnutzung des Geländes des ehemaligen Güterbahnhofs Wilmersdorf ist aus Sicht der SPD-Fraktion ein Musterbeispiel für gelungene Bürgerbeteiligung."

Oliver Fey ist seit 2006 Bezirksverordneter in Tempelhof-Schöneberg. Sein Schwerpunkt ist die Sportpolitik. Als Mitglied der SPD-Friedenau setzt er sich besonders für lokale Themen ein.

 

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