Platz 5 für Tempelhof-Schöneberg: Marijke Höppner

Veröffentlicht am 05.09.2016 in Bezirks-SPD

Berlinwahl am 18.9.2016: Wir stellen jede Woche eine/n KandidatIn unserer Liste für die BVV Tempelhof- Schöneberg vor. Diese Woche: Marijke Höppner

Ich heiße Marijke Höppner, bin 34 Jahre alt und seit 2008 Mitglied der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) von Tempelhof-Schöneberg. Ich bin Mitglied in den Ausschüssen für Jugendhilfe, Schule und Facility Management.

Mein Hauptthema in der BVV ist die Jugendhilfepolitik. Von 2008 bis 2011 war ich jugendpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, seit 2011 bin ich Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses der BVV.

Die Kinder- und Jugendhilfe ist ein breitgefächertes Feld, das durch ein eigenes Sozialgesetzbuch abgesichert ist. Die Angebote der Kinder- und Jugendhilfe stehen allen Kindern und Jugendlichen zu. Egal, ob es um die frühen Hilfen geht, die Eltern und Kind einen guten Start in das neue Leben erleichtern, die vorhandenen und qualitativ gut ausgestatteten Kita-Plätze, die Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtung, die Betreuung in der Schule oder die notwendige Unterstützung von Kinder und Eltern durch das Jugendamt im Rahmen des Verselbstständigungsprozesses bis hin zum Erwachsenwerden.

Wir wollen, dass sich unsere Kinder gut entwickeln und zu starken Persönlichkeiten werden, die ihr Leben selbst meistern können. Und wir wollen natürlich die bestmögliche Unterstützung dabei. Ich bin froh, dass mit dem Haus der Gesundheit und Familie in der Mariendorfer Rathausstraße eine zentrale Anlaufstelle für Eltern geschaffen wurde. Dort sind zahlreiche Angebote vereint, die Eltern im Laufe des Erwachsenwerdens des Kindes ansteuern müssen, von Sorgerecht, über Kita-Gutschein und Elterngeld, alles findet sich unter einem Dach. Eine weitere Besonderheit: im Verhältnis zu anderen Bezirken muss man nicht lange warten, denn Tempelhof-Schöneberg hat die schnellsten Kita-Gutschein- und Elterngeldstellen Berlins.

900 Betreuungsplätze sind in den vergangenen drei Jahren durch den Bezirk entstanden. Allein dieses Jahr wurden 246 Kita-Plätze durch das Senatsprogramm „Auf die Plätze, Kitas, los!“ umgesetzt. Das hat dazu geführt, dass Tempelhof-Schöneberg ein höheres Angebot meldet, als derzeit Plätze belegt sind. Der weitere Ausbau der Kita-Plätze steht in einer wachsenden Stadt weiterhin ganz oben auf der Liste und muss politisch unterstützt werden. Dabei werden wir darauf achten, dass auch die Qualität nicht zu kurz kommt.

Tempelhof-Schöneberg hat 29 Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtungen. Sie sind sichere Orte mit Fachpersonal, an denen Kinder und Jugendlichen spielen, basteln, abhängen, kochen, tanzen, Sport treiben, sicher verlieben und den Liebeskummer besprechen können. Im Gegensatz zu vielen anderen Bezirken konnten wir die Anzahl und die Vielfalt an Einrichtungen erhalten – in freier und kommunaler Trägerschaft. Alle Einrichtungen gehören in den Bezirk und sind wichtige Anlaufstellen für unsere Kinder. Sie müssen wohnortnah erreichbar und baulich in einem guten Zustand sein. Die erste Jugendfreizeiteinrichtung, das KiJuM in der Mariendorfer Kurfürstenstraße, wird mit SiWA-Mitteln saniert. Der Jugi-Hessenring wurde schon saniert. Doch auch andere Einrichtungen haben Sanierungsbedarf. Ich werde ich mich weiterhin dafür einsetzen, dass die Sanierung erfolgt.

Bezirkspolitik macht mir viel Freude. Auch auf der untersten politischen Ebene können Entscheidungen große Auswirkungen auf die Lebensqualität vieler Menschen haben. Deshalb finde ich es wichtig mich mit den Anliegen der Menschen im Kiez zu befassen und sie zu vertreten. Als Kinder- und Jugendpolitikerin möchte ich aber auch denen, die nicht wählen können, eine Stimme geben und mich für die Anliegen derer einsetzen, die sonst gern mal übersehen werden, nämlich die hier lebenden Kinder und Jugendlichen.

 

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