Nachbetrachtung zum Protest gegen "Pro Deutschland"

Veröffentlicht am 22.07.2010 in Gegen Rechtsextremismus

Am vergangenen Samstag haben sich viele Berlinerinnen und Berliner am Rathaus Schöneberg zusammengefunden und ein klares und deutliches Zeichen gesetzt gegen die rassistische Bewegung "Pro Deutschland", die sich dort zu ihrem Bundesparteitag traf.

Am Dienstag, den 27. Juli 2010 um 19 Uhr findet im Nachgang hierzu eine Diskussionsrunde im John F. Kennedy-Saal im Rathaus Schöneberg statt.

Zu den Protesten am 17. Juli hatte ein breites politisches Bündnis aufgerufen, darunter der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit und wir als SPD Berlin. Wir möchten uns auf diesem Weg nochmal herzlich bei allen bedanken, die am Samstag eingetreten sind, für eine weltoffene und tolerante Stadt, gegen Rassismus, Hetze und Nationalismus!

Neben der gelungenen Protestaktion am vergangenen Samstag werden wir uns aber auch weiter inhaltlich mit "Pro Deutschland" bzw. dem regionalen Ableger "Pro Berlin" auseinandersetzen. Nicht zuletzt, da diese Sammlungsbewegung aus Rassisten, Islamkritikern und ehemaligen Mitgliedern von NPD und DVU bereits erklärt hat, bei den Berliner Wahlen im nächsten Jahr antreten zu wollen.

Unter dem Titel "Verfassungsfeindlich? Populistisch? Ausgrenzend?" findet eine Diskussionsrunde im Nachgang zum Bundesparteitag von "Pro Deutschland" statt:

Wann: Dienstag, den 27. Juli 2010, 19:00 Uhr

Wo: John F. Kennedy-Saal, Rathaus Schöneberg

Wer: Iris Spranger (stv. Landesvorsitzende der SPD Berlin), Roland Lässig (Journalist), Oliver Schwork (Bezirksstadtrat Tempelhof-Schöneberg), Ruppert Stüwe (stv. Kreisvorsitzender Steglitz-Zehlendorf), Raed Saleh (MdA und Mitbegründer von "Stark gegen Gewalt"), Tom Schreiber (MdA und verfassungspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion), Rolf Wiegand (stv. AfA Landesvorsitzender).

 

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