Breslauer Platz: Gestaltung gleicht einer Folge von „Pleiten, Pech und Pannen“

Veröffentlicht am 14.04.2015 in Pressemitteilung

SPD-Fraktion fordert Umsicht und nachvollziehbare Entscheidungen

Im Jahr 2005 befasste sich die Bezirksverordnetenversammlung erstmals mit dem Breslauer Platz. Ziel war es einen Platz mit mehr Aufenthaltsqualität, auf den sich Cafés ausbreiten können und Kinder sicher spielen können, zu schaffen. Doch der Platz ist immer noch nicht fertig.  Mittlerweile sind zumindest Bänke und neue Lampen auf dem neu gepflasterten Platz zu finden. Doch gleicht die Planung des Platzes der von Max Schautzer konzipierten ARD-Sendung über Missgeschicke, meint die Friedenauer Bezirksverordnete Marijke Höppner: „Ja, ich komme mir langsam vor, als handele es sich um Missgeschicke aus der Serie „Pleiten, Pech und Pannen“, nur dass ich nicht mehr lachen kann.“

Höppner weiter: „Zunächst wurden die Emails zur Einigung über die geeigneten Bänke nicht beachtet und die Oberlichter der unterirdischen Toilette mussten durch wenig attraktive orange Absperrzäune gesichert werden. Die Pflasterung des Platzes ist zu einem fast monatlichen Erlebnis für die Menschen geworden: Erst wird der Platz gepflastert, Wochen später erst werden die neuen Lampen vor Ort eingesetzt und alles wieder aufgerissen, um erneut den Platz zuzupflastern. Einen Monat später werden erneut Löcher aufgerissen und die Bauarbeiter berichten, es ginge um den Strom für die Lampen. Die Friedenauerinnen und Friedenauer nehmen die ständigen Steinhaufen auf dem Platz zum Glück noch mit Humor. Aus den Steinen wurde Ende März über Nacht das Brandenburger Tor nachgebaut. Vielleicht hätten wir die Bürgerinnen und Bürger selbst bauen lassen sollen, dann wäre der Platz über Nacht fertig.“

Reinhard Janke, Sprecher für Verkehrspolitik der SPD-Fraktion bemängelt: „Es ist nötig, dass konzeptionell sinnvoll an dem Platz vorgegangen wird und die Schritte vor Ort mit Logik und Umsicht geplant werden. Das ständige Hin und Her auf dem Platz scheint weder wirtschaftlich noch für die Menschen vor Ort nachvollziehbar.“

 

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