
Die Medien berichteten: Randalierer wüteten im Rathaus Friedenau und richteten schwere Schäden an. Nun ist die Zukunft des Gebäudes ungewisser denn je. Update: Die BVV hat auf ihrer Sitzung am 15. Februar über den Vorfall beraten.

Die Medien berichteten: Randalierer wüteten im Rathaus Friedenau und richteten schwere Schäden an. Nun ist die Zukunft des Gebäudes ungewisser denn je. Update: Die BVV hat auf ihrer Sitzung am 15. Februar über den Vorfall beraten.
Die BVG war Trendsetter: Die Haltestelle "Rathaus Friedenau" heißt seit Ende letzten Jahres nunmehr "Breslauer Platz" (bis 1964 "Lauterplatz"). Die Bezirksämter sollten ausziehen, das Gebäude nach Möglichkeit verkauft oder anderweitig öffentlich genutzt werden. Da eine private Nutzung wie immer in solchen Fällen vom Geld etwaiger Investoren abhängig ist, konnte die Politik bisher kaum Vorstellungen über die Zukunft des Gebäudes formulieren. Doch selbst eine weitere öffentliche Nutzung ist von der Finanzierung der Sanierung abhängig. Angesichts eines zweistelligen Millionenbetrages ist das ebenfalls kein leicht zu bewerkstelligendes Vorhaben.
Vermutlich waren die Einbrecher im Rathaus Friedenau auf der Suche nach Geld. Nachdem sie dabei nicht sehr erfolgreich gewesen waren, drehten sie die Löschwasserschläuche in mehreren Etagen auf. Das Wasser stand 5 bis 7 cm hoch in den Gängen, über 50 Büros wurden überflutet und unbenutzbar. Das Wasser ist durch die Decken und Wände sowie die Außenwände getreten und hat bei -15 Grad Frost noch unabsehbare Schäden angerichtet. Der Bestand der Bücherei ist durch die Feuchtigkeit schwer in Mitleidenschaft gezogen worden.
Zur Zeit ist das Rathaus geschlossen. Über die Zukunft des Friedenauer Wahrzeichens darf nun mehr denn je spekuliert werden.
Hierzu teilt unser BVV-Mitglied Gudrun Blankenburg am 16. Februar mit:
In einer dringlichen Willensbekundung aller Fraktionen der Bezirksverordnetenversammlung am 15.02.2012 wurde mehrheitlich beschlossen:„Die BVV Tempelhof-Schöneberg ist bestürzt über die Vandalismusschäden am Rathaus Friedenau. In der Nacht zum 7. Februar 2012 wurden durch Einbrecher mehrere Feuerwehrschläuche eingesetzt, um durch das Wasser das Gebäude mutwillig zu beschädigen. Der dadurch entstandene Schaden konnte im Einzelnen noch nicht beziffert werden.
Besonders zu beklagen sind neben den materiellen Schäden die Folgen für die Bürgerinnen und Bürger sowie für Vereine, aber auch für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bezirksamts, denen Ansprechmöglichkeiten, Trainingsstunden und Arbeitsplätze entzogen wurden.“
Die polizeilichen Ermittlungen laufen. Bei allem Unglück muss jedoch hervorgehoben werden, dass die Nachricht über das geflutete Friedenauer Rathaus auch eine Welle von Hilfsbereitschaft hervorrief. Warme Getränke wurden von Nachbarn für die Helfer gereicht. Besonders den fünf Mädchen und Jungen aus der 9. Klasse der Friedrich-Bergius-Schule sei gedankt, dass sie sich spontan zur Hilfe anboten und sich im Rathaus besonders für die Rettung von Bibliotheksbüchern eingesetzt haben. Der Dankesbrief der Stadträtin für Bildung, Kultur und Schule Jutta Kaddatz hängt jetzt in der Schule aus.
30.03.2026 18:07 Nina Scheer zur Reaktivierung von Kohlekraftwerken
Eine verlängerte Nutzung von Kohlekraftwerken nach 2038 wäre weder notwendig noch sinnvoll Die Erneuerbaren sind die sauberste, sicherste und kostengünstigste Form der Erzeugung. Es bedarf allerdings nun auch des entschlossenen Willens der Koalition und der federführenden Bundeswirtschaftsministerin, die gesetzlichen Hebel weiter auf eine systemische Umstellung zur Nutzung Erneuerbarer Energien zu stellen. „Eine verlängerte Nutzung von… Nina Scheer zur Reaktivierung von Kohlekraftwerken weiterlesen
25.03.2026 17:51 Jakob Blankenburg zum Klimaschutzprogramm
67 Maßnahmen, sieben Ministerien, ein Klimaschutzprogramm Die aktuelle Weltlage mit Konflikten, die sich massiv auf unsere Energieversorgung auswirken, zeigt eindeutig: Wir müssen schnell unabhängig von fossilen Energieträgern werden. Das heute von Bundesumweltminister Carsten Schneider vorgelegte Klimaschutzprogramm zeigt einen fairen Weg zur Erreichung der Klimaziele 2030 sowie für mehr Versorgungssicherheit auf. „Dieses Klimaschutzprogramm ist für die… Jakob Blankenburg zum Klimaschutzprogramm weiterlesen
25.03.2026 17:50 Eine notwendige strategische Perspektive für die Zukunft unseres Wirtschaftsstandorts
Ich begrüße die Impulse von Bundesfinanzminister Lars Klingbeil ausdrücklich. Deutschland steht an einem Wendepunkt. Wir brauchen ein neues Wirtschaftsmodell: eines, das konsequent auf Innovation setzt, technologische Führerschaft ermöglicht und zugleich dafür sorgt, dass Wohlstand in der Breite der Gesellschaft ankommt. „Innovation und Gerechtigkeit sind die Grundlage für nachhaltiges Wachstum und breiten Wohlstand in Deutschland. Deshalb… Eine notwendige strategische Perspektive für die Zukunft unseres Wirtschaftsstandorts weiterlesen
Ein Service von websozis.info