SPD Tempelhof-Schöneberg trauert um Frank Ebel

Veröffentlicht am 14.09.2015 in Bezirks-SPD

Am 3. September starb unser Genosse Frank, er wurde nur 58 Jahre alt.

Frank Ebel war Mitglied der 6. Abteilung City und als stellvertretender Kreisvorsitzender besonders zu Zeiten der Fusion der beiden Kreisverbände Tempelhof und Schönberg aktiv im geschäftsführenden Kreisvorstand engagiert.

 

Frank studierte nach dem Abitur von 1976 bis 1979 an der Fachhochschule für Verwaltung und Rechtspflege Berlin und schloss als Diplom-Verwaltungswirt ab. Nach Abschluss des Studiums war er bis 1981 beim Land Berlin beschäftigt.

 

Von 1981 bis 1986 studierte er Rechtswissenschaft an der Freien Universität Berlin und absolvierte 1986 die erste juristische Staatsprüfung mit einem Prädikatsexamen der Note „gut“. Von 1987 war er Rechtsreferendar beim Kammergericht Berlin, war daneben als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum für nationales und internationales Kartellrecht der Freien Universität Berlin tätig und legte die zweite juristische Staatsprüfung 1989 ebenfalls mit Prädikatsexamen ab.

Von 1990 bis 1991 war er im höheren Dienst beim Regierenden Bürgermeister von Berlin – Senatskanzlei beschäftigt, von 1991 bis 1998 war er in der Senatsverwaltung für Wirtschaft und Technologie in Berlin unter anderem Medienwirtschaftsreferent, Leiter des Büros des Wirtschaftssenators Norbert Meisner und später Referatsleiter für Europapolitik. Ebel war von 1990 bis 1993 Lehrbeauftragter an der Fachhochschule für Verwaltung und Rechtspflege Berlin.

 

Von 2007 bis zu seinem Tod arbeitete Ebel als Rechtsanwalt in Berlin. Ebel trat 1975 in die SPD ein. Er war von 1998 bis 1999 Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin. Von 1999 bis 2001 war er Staatssekretär für Jugend und Sport in der Senatsverwaltung für Schule, Jugend und Sport. Hier setzte sich Ebel für ein Verbot von Kampfhunden in Berlin ein. Nach der Bildung des Senats Wowereit I war Ebel von 2001 an Staatssekretär für Wirtschaft in der Senatsverwaltung für Wirtschaft und Technologie.

 

Ab 2005 war Ebel Präsident des Berliner Turn- und Freizeitsport-Bundes, der dem Deutschen Turner-Bund (DTB) angehört. Am 16. November 2012 wurde Frank Ebel zum Sprecher der 22 Landesturnverbände im DTB gewählt. In dieser Funktion war er Mitglied des Präsidiums des Deutschen Turner-Bundes.

 

Frank wird uns fehlen, unser Mitgefühl gilt seiner Familie.

 

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