Rosa Luxemburgs 100. Todestag in Friedenau

Veröffentlicht am 20.01.2019 in Geschichte

Am 15. Januar 2019, am 100. Todestag von Rosa Luxemburg versammelte sich die SPD Friedenau mit den Falken und Jusos zu einer würdigen Veranstaltung vor ihrem ersten Wohnsitz in Friedenau in der Wielandstraße 23. Die Reden von Jana Herrmann, Bundesvorsitzende der SJD – Die Falken und Annika Klose, Landesvorsitzende der Jusos Berlin drückten genau das aus, was die Tafel aussagt, nämlich die beispielhafte Haltung von Rosa Luxemburg als Vorkämpferin für eine europäische Arbeiterbewegung und ihren beispielhaften Einsatz für Frieden und soziale Gerechtigkeit.

 

Rote Nelken schmückten die Tafel und vor der Tür wurde ein Blumengesteck niedergelegt. Gudrun Blankenburg las das anklagende Gedicht von Kurt Tucholsky mit dem Titel ‚Zwei Erschlagene‘ vor. Vier Tage nach dem Mord an Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht wurde es bereits veröffentlicht.

 

Zum Abschluß wurde des Todes der Historikerin Annelies Laschitza am 10. 12. 2018 gedacht. Sie war die große Kennerin des Lebens und Werks von Rosa Luxemburg und war maßgeblich an der Herausgabe ihrer Gesammelten Werke beteiligt. Zur Einweihung der Gedenktafel im März 2013 hatte sie eine bewegende Rede gehalten.

 

Den Abschluss der Veranstaltung bildete ein Zusammensein aller Gäste im Luise & Karl Kautsky-Haus. Man tauschte Gedanken aus und konnte bei einem Imbiss dem sehr detailreichen Vortrag ‚Rosas Zeit in Friedenau‘ von Günter Regneri zuhören.

 
 

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