Platz 15 für Tempelhof-Schöneberg: Manuela Harling

Veröffentlicht am 07.06.2016 in Bezirks-SPD

Berlinwahl am 18.9.2016: Wir stellen jede Woche eine/n KandidatIn unserer Liste für die BVV Tempelhof-Schöneberg vor. Diese Woche – Manuela Harling:

Mein Name ist Manuela Harling, ich bin 52 Jahre alt und eine typische Berlinerin, denn ich bin zugezogen. Geboren und aufgewachsen in Niedersachsen, zog es mich nach dem Abitur nach Berlin. Über 20 Jahre habe ich in Lichtenrade gelebt, seit 5 Jahren bin ich in Mariendorf heimisch.

Ich kandidiere jetzt zum ersten Mal für die Bezirksverordnetenversammlung, Allerdings sind mir die Aufgaben und die Handlungsweisen der Bezirksverordnetenversammlung nicht fremd. Denn ich gehöre seit vielen Jahren dem Frauenausschuss, der derzeit zusammengefasst ist mit den Bereichen Queer- und Inklusionspolitik, als sachverständige Bürgerin, also als Bürgerdeputierte, an.

Der Frauen- und Gleichstellungspolitik habe ich mich vor mehr als 30 Jahren verschrieben. Denn Frauen sind leider auch heute noch nur auf dem Papier gleichgestellt, im täglichen Leben zeigt sich die Ungleichheit. So haben zum Beispiel Frauen in Deutschland rund 21% weniger Lohn oder Gehalt. Die Ursachen dafür sind vielfältig. So werden die so genannten typischen Frauenberufe geringer bezahlt als die typischen Männerberufe. Ein gravierender Grund ist aber, dass Frauen oftmals nach der Familiengründung in geringfügiger Beschäftigung und Teilzeit arbeiten, um Familie und Beruf „unter einen Hut“ zu bringen. In der Folge haben sie nicht nur ein geringeres Einkommen, sondern auch eine deutlich niedrige Rente als die Männer.

Partnerschaftliche Aufteilung der Familienarbeit und verlässliche Kinderbetreuung sind unabdingbar dafür, dass auch Frauen sich ökonomisch absichern können.

Durch meine beruflichen Erfahrungen als Mitarbeiterin der Bundestagsabgeordneten Mechthild Rawert, die die Berichterstatterin für Pflege der SPD-Bundestagsfraktion ist, kenne ich zudem die Herausforderungen des demografischen Wandels. Die Gesellschaft wird älter. Wir müssen jetzt auch in Tempelhof-Schöneberg die Weichen dafür stellen, dass auch die Älteren am gesellschaftlichen Leben teilhaben haben können. Das fängt mit der Barrierefreiheit an, damit die Nutzung eines Rollators nicht zum unüberwindlichen Hindernis wird und geht über die Stadtplanung bis zur Förderung neuer Wohnformen. Mit den Mehrgenerationenhäusern, wie dem in der Steinmetzstraße und den Erfahrungen der Familien- und Stadtteilzentren gibt es schon Modelle wie ein Miteinander der Generationen gewinnbringend für alle gelebt werden kann.  An diesen Erfahrungen können wir anknüpfen.

Als stellvertretende Vorsitzende der SPD-Mariendorf habe ich mein Ohr bei den Sorgen der Mariendorferinnen und Mariendorfer. Ich möchte in der Bezirksverordnetenversammlung auch das Sprachrohr für Ihre Sorgen und Probleme sein.  

 

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