Ortstermin und Umfrage: Was wird aus dem Güterbahnhof Wilmersdorf?

Veröffentlicht am 11.05.2011 in Stadtentwicklung

Güterbahnhof Wilmersdorf
Für die einen ist es eine brachliegende Fläche, die man vergessen kann. Für die anderen ist es ein "Filet(grund)stück", wie es nur noch wenige in der Stadt gibt. Was wird aus dem ehemaligen Güterbahnhof Wilmersdorf? Wir besichtigen am Samstag, den 21. Mai 2011 um 17 Uhr das Gelände und befragen die Bürger zur Zukunft.
Wir hatten bereits im Januar ausführlich berichtet: Die Deutsche Bahn, der das Grundstück gehörte, hat den ehemaligen Wilmersdorfer Güterbahnhof an die Investitionsfirma BÖAG verkauft. Der Preis ist nicht bekannt. Was wird nun aus dem günstig an Auto-, S- und U-Bahn gelegenem Gelände des ehemaligen Wilmersdorfer Güterbahnhofs?
Ortstermin
Am Sonnabend, den 21. Mai treffen wir uns zu einem Informations-Rundgang durch das Gebiet des ehemaligen Güterbahnhofs: Treffpunkt um 17.00 Uhr Hauptstr. 65 (nahe Innsbrucker Platz). Fachkundiger Begleiter ist der Beigeordnete im Ausschuss für Stadtplanung der BVV, Christoph Götz. Anschließend findet das 115. Friedenauer Gespräch im Restaurant „Medusa“ am Perelsplatz 10 statt, in dem wir den Rundgang auswerten wollen. Sie sind herzlich eingeladen. Ihnen zur Verfügung stehen Dilek Kolat (MdA), Elke Ahlhoff (Fraktionsvorsitzende der SPD-Fraktion in der BVV) und weitere BVV-Mitglieder und Beigeordnete.
Wenn es nach den Vorstellungen des Investors geht, dann wird auf dem Areal ein Einkaufszentrum entstehen, mit Großkettenfilialen, wie es sie in ganz Berlin und auf der ganzen Welt gibt. Angesprochen werden soll der Konsument "mit dem gehobeneren Bedarf". Natürlich, so der Investor, gehöre auch eine entsprechend große Parkplatzfläche dazu. Wie bei den meisten Discountern und Einkaufszentren werden die Parkplätze wohl selbst zu Spitzenzeiten nur zu 40% belegt sein. Wenn es jedoch nach den SPD-Bezirksparlamentariern und den Friedenauer Sozialdemokraten geht, dann sollte das Grundstück dem Leben und Arbeiten der Friedenauer dienen. Hierzu sollte eine Wohnbebauung für jeden Geldbeutel entwickelt werden. Zudem sollten Büro-, Gewerbe- und Ladenflächen für kreatives mittelständisches (Klein-)Gewerbe geschaffen werden, das über reinen Konsum hinaus belebende Wirkungen für Friedenau und Schöneberg entfaltet.
Beteiligen Sie sich deshalb an unserer Umfrage! Für ausführliche Antworten und Anregungen beantworten Sie bitte schriftlich unseren oder schreiben Sie per E-Mail an: antje.schwarzer@spd-friedenau.de.
 

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