Mitgliederversammlung der SPD Friedenau: Rechtsextremismus vor der eigenen Haustür? - Strukturen und Gegenstrategien

Veröffentlicht am 21.06.2012 in Gegen Rechtsextremismus

Am kommenden Dienstag, dem 26.6., um 19.30 Uhr trifft sich die SPD Friedenau zur Mitgliederversammlung in der Seniorenfreizeitstätte Stierstraße 20a (12159 Berlin), um über das Thema "Rechtsextremismus vor der eigenen Haustür? - Strukturen und Gegenstrategien" zu diskutieren.

Referent: Sebastian Wehrhan von der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin.

Sebastian Wehrhahn wird uns über rechtsextreme Tendenzen und Strategien berichten und mit uns darüber reden, wie man sich dagegen wappnen kann. Der alltägliche Rassismus gegen Menschen, die anders aussehen, woanders herkommen oder anders leben und denken, ist ein Phänomen, das überall anzutreffen ist. Sogar in unserem "friedlichen Friedenau" kommt so etwas vor, wie man in trauriger Regelmäßigkeit an der Beschmutzung des asiatischen Imbisses am Breslauer Platz mit rechtsextremen Parolen sehen kann. Der Vorstand freut sich auf eine spannende Debatte.

In einer aktuellen halben Stunde vor dem Schwerpunktthema wollen wir den Konflikt um die Teilausschreibung der Berliner S-Bahn thematisieren, eine Frage, die viele Menschen in- und außerhalb der SPD bewegt und über die wir daher sprechen müssen.
 
Hinweis: 
Die SPD behält es sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextreme Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.
 

Aktuelle Artikel der SPD Friedenau

  • "Wir wollen Brot, aber auch Rosen!". Rund um den 8. März, den Internationalen Frauentag, verteilen ...
  • Jahreshauptversammlung am 28.02.2026. Die Jahreshauptversammlung hat einen neuen Vorstand gewählt Marijke Höppner und Clemens Fritsch stehen künftig gemeinsam an der Spitze der Abteilung. Beide wurden von der Versammlung ...
  • Nachruf auf Uta Denzin-von Broich-Oppert (1939–2026). Mit großer Trauer nehmen wir Abschied von unserer Genossin Uta Denzin-von Broich-Oppert, die in der Nacht zum 12. Februar 2026 verstorben ist. Uta war über 60 Jahre Mitglied der Sozialdemokratischen ...
  • Unser Programm für Friedenau. Friedenau ist sehr dicht besiedelt – viele Menschen leben hier auf engem Raum, während Grün- und Erholungsflächen knapp sind. Herzstück Friedenaus sind seine Plätze: ...
  • EINLADUNG: Erinnerung braucht einen Ort. Anlässlich des Internationalen Tags des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus ehrt die SPD Tempelhof-Schöneberg regelmäßig um den 27. Januar gemeinsam ...

WebsoziInfo-News

30.03.2026 18:07 Nina Scheer zur Reaktivierung von Kohlekraftwerken
Eine verlängerte Nutzung von Kohlekraftwerken nach 2038 wäre weder notwendig noch sinnvoll Die Erneuerbaren sind die sauberste, sicherste und kostengünstigste Form der Erzeugung.  Es bedarf allerdings nun auch des entschlossenen Willens der Koalition und der federführenden Bundeswirtschaftsministerin, die gesetzlichen Hebel weiter auf eine systemische Umstellung zur Nutzung Erneuerbarer Energien zu stellen. „Eine verlängerte Nutzung von… Nina Scheer zur Reaktivierung von Kohlekraftwerken weiterlesen

25.03.2026 17:51 Jakob Blankenburg zum Klimaschutzprogramm
67 Maßnahmen, sieben Ministerien, ein Klimaschutzprogramm Die aktuelle Weltlage mit Konflikten, die sich massiv auf unsere Energieversorgung auswirken, zeigt eindeutig: Wir müssen schnell unabhängig von fossilen Energieträgern werden. Das heute von Bundesumweltminister Carsten Schneider vorgelegte Klimaschutzprogramm zeigt einen fairen Weg zur Erreichung der Klimaziele 2030 sowie für mehr Versorgungssicherheit auf. „Dieses Klimaschutzprogramm ist für die… Jakob Blankenburg zum Klimaschutzprogramm weiterlesen

25.03.2026 17:50 Eine notwendige strategische Perspektive für die Zukunft unseres Wirtschaftsstandorts
Ich begrüße die Impulse von Bundesfinanzminister Lars Klingbeil ausdrücklich. Deutschland steht an einem Wendepunkt. Wir brauchen ein neues Wirtschaftsmodell: eines, das konsequent auf Innovation setzt, technologische Führerschaft ermöglicht und zugleich dafür sorgt, dass Wohlstand in der Breite der Gesellschaft ankommt. „Innovation und Gerechtigkeit sind die Grundlage für nachhaltiges Wachstum und breiten Wohlstand in Deutschland. Deshalb… Eine notwendige strategische Perspektive für die Zukunft unseres Wirtschaftsstandorts weiterlesen

Ein Service von websozis.info