Mitgliederbrief des Kreisvorstandes

Veröffentlicht am 15.04.2020 in Bezirks-SPD

Mitgliederbrief des geschäftführendes Kreisvorstandes:

 

Liebe Genossinnen und Genossen,

seit dem 13. März ruht das Parteileben, wie wir es bisher kannten. Der Berliner Senat hat seitdem mehrere Fortschreibungen der sogenannten Corona-Eindämmungs-Verordnung beschlossen, die – wie in allen anderen Bundesländern und mit dem Bundeskanzleramt abgestimmt – Kontaktbeschränkungen und ein Mindestabstandsgebot vorsehen. Diese Maßnahmen sollen ganz konkret Leben retten, indem die Ausbreitung des SARS-CoV-2-Virus verlangsamt wird, damit unsere in Berlin bundesweit führend aufgestellte Intensivmedizin hinterherkommt und alle erkrankten Menschen adäquat behandeln kann.

Wir wissen um die emotionalen und persönlichen Belastungen, die diese Regeln für alle Berlinerinnen und Berliner und auch für Euch bedeuten. Großeltern, die ihre Enkelkinder nicht sehen können; Eltern, die Arbeit und Kinderbetreuung zuhause im Home-Office unter einen Hut bringen müssen; die Auflagen für uns alle, die pflegebedürftigen Eltern nur kurz besuchen und liebgewonnene Freundinnen und Freunde nicht sehen zu dürfen. Gerade zum bevorstehenden Osterwochenende fällt uns allen das besonders schwer.

Die Maßnahmen sind trotzdem nötig, um Menschenleben zu retten. Dass dies von den allermeisten Menschen in Berlin akzeptiert wird, zeigt uns die hohe Zustimmung der Berlinerinnen und Berliner zum Krisenmanagement des Senats. Am Dienstag hat der Senat mit dem 1. Nachtragshaushalt die Wirtschaftshilfen auch für Unternehmen mit mehr als zehn Angestellten ermöglicht. In der ersten Woche der Programme sind über die IBB 1,3 Mrd. Euro ausgezahlt wurden. Berlin ist damit bundesweit an der Spitze. Um es klar zu sagen: Michael und Dilek machen gerade einen herausragenden Job. Lasst Euch nicht irritieren: Wenn in der Presse darüber diskutiert wird, ob sich der Senat zum Versand von Schutzmasken gegenüber der US-Regierung um Donald Trump im Ton vergriffen und das auch öffentlich erklärt hat, dann sind wir in Berlin froh, von einem verantwortungsvollen Regierenden Bürgermeister mit Augenmaß regiert zu werden – und nicht von einem notorischen Lügner und Clown, der die Corona-Krise noch leugnen wollte, als in New York City schon der Notstand ausgerufen wurde. Das macht einen Unterschied!

Liebe Genossinnen und Genossen,

das Parteileben, wie wir es kannten, ruht. Wir können Euch nicht sagen, wann die nächsten Abteilungsversammlungen oder eine Kreisdelegiertenversammlung möglich sein werden. Wir rechnen damit, dass der Landesparteitag am 12. Dezember stattfinden kann. Wir arbeiten vorausschauend und bereiten uns im Geschäftsführenden Kreisvorstand auf alle denkbaren Szenarien vor, buchen Räume auf Vorrat – auch und gerade für den Fall, dass das Mindestabstandsgebot noch gilt. Es ist nicht trivial, einen Raum zu finden, in dem  jede*r der 130 Delegierten einen Radius von 1,5 Metern, anders gesagt 9 Quadratmeter, Abstand um sich herum braucht.

Die gute Nachricht: Das Parteileben ruht nur in der Form, wie wir es bisher kannten. Alle Abteilungen in unserem Kreis bieten inzwischen Online-Formate, Telefonschalten und für die Menschen im Ortsteil auch ganz konkret Einkaufshilfen an. Danke dafür! Wir entdecken und erproben gerade neue Formate. Unsere Bitte: Nutzt diese Formate, um im Austausch und im Gespräch miteinander zu bleiben.

Wir stehen als Geschäftsführender Kreisvorstand der SPD Tempelhof-Schöneberg dafür, trotz der Corona-Krise mit Euch in Verbindung zu bleiben. Das ist uns wichtig!

Meldet Euch gerne bei Lena im Kreisbüro (Home-Office) oder direkt bei lars.rauchfuss@gmail.com. Die Kontaktdaten Eurer Abteilungsvorsitzenden findet Ihr anbei. Nehmt Kontakt auf, trotz Kontaktbeschränkungen.

Wir stehen trotz Mindestabstand zusammen!

Solidarische Grüße von deinem Geschäftsführenden Kreisvorstand, von

Lars Rauchfuß
Michael Biel
Dilek Kalayci
Melanie Kühnemann-Grunow
Angelika Schöttler
Oliver Schworck

 

Homepage SPD Tempelhof-Schöneberg

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