Leuchtturmprojekt für Lichtenrade und den ganzen Bezirk

Veröffentlicht am 17.08.2020 in Bezirk

Die „Alte Mälzerei“ wird zu einem Zentrum für Bildung, Kunst und Kultur

 

Wenn man die Lichtenraderinnen und Lichtenrader fragt, was ihnen am meisten an ihrem Ortsteil gefällt, hört man meist: Dass es hier im Süden von Tempelhof-Schöneberg noch recht beschaulich und ruhig zugeht. Oder sie schwärmen von der fast dörflichen Idylle, dem vielen Grün und der guten Nahversorgung durch die zentrale Einkaufsstraße – die Bahnhofstraße.

 

Diese Idylle wird aber durch die begonnenen Bauarbeiten der Deutschen Bahn für den Ausbau der Dresdner Bahn getrübt. Vergebens kämpften die Bürgerinnen und Bürger über 20 Jahre dagegen, dass die künftige Trasse ihren Ortsteil durchschneidet.

 

Was die Stimmung aber sichtlich aufheitert, ist der inzwischen sichtbare Umbau der „Alten Mälzerei“ zum Kulturzentrum und das neue geplante Wohnquartier. Auch das bei alteingesessenen Bürgerinnen und Bürgern so beliebte „Haus Buhr“ erstrahlt bereits in neuem Glanz.

 

„Die Alte Mälzerei wird der Magnet schlechthin, der Identifikationsort für Lichtenrade“, so Melanie Kühnemann-Grunow, Abgeordnete aus Lichtenrade. „Ich bin froh, dass es dem Bezirk, gemeinsam mit dem Abgeordnetenhaus und dem Investor, gelungen ist, dieses Projekt zu realisieren.“ Eine Bibliothek soll in die ersten beiden Stockwerke einziehen, die Musikschule und die Volkshochschule werden Räume beziehen. Die Lehrküche der VHS und die Lichtenrader Suppenküche kommen dort unter, ebenso ein Planungsbüro. Unter dem Dach wird ein „Experimentarium“ des Jugendmuseums eingerichtet. Es soll Raum für Ausstellungen geben, für Konzerte und Kunstevents.

 

Realisiert wird das Projekt vom Investor Thomas Bestgen und seiner UTB-Projektmanagement GmbH. Das Projekt „Alte Mälzerei“ ist Teil der Städtebauförderung in Lichtenrade – und eine erste „Entschädigung“ für die sich stark verändernde Bahnhofstraße. Die „Alte Mälzerei“ ist da ein Leuchtturmprojekt.

 

Beitrag aus der aktuellen Ausgabe der TS aktuell

 

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