Bezahlbaren Wohnraum schaffen - auch in Tempelhof

Veröffentlicht am 21.01.2014 in Stadtentwicklung

"Ein großer Park mit einzigartiger Weite und bezahlbares Wohnen sind auf dem Tempelhofer Feld keine Gegensätze."

Zur Unterschriftensammlung der Bürgerinitiative 100 Prozent Tempelhof erklärt Senator Michael Müller:

Für unsere Pläne für das Tempelhofer Feld werden wir als Senat auch weiter aktiv eintreten. Natürlich wie gewohnt in einem breiten Dialog: Wir haben alle Planungen stets offen und transparent dargelegt. Wo es als Ergebnis der breiten Partizipation geboten war, haben wir auch unsere Pläne wie zum Beispiel im Bereich am Columbiadamm geändert. Das werden wir fortsetzen.

Dabei leisten wir für unser Grundkonzept weiter Überzeugungsarbeit: Wie von mir immer zugesagt, werden 230 ha, größer als der Große Tiergarten, als Freifläche erhalten bleiben. Dafür erarbeiten wir ein Gesetz. Die Ränder des Feldes brauchen wir aber für den Bau von dringend benötigten neuen, bezahlbaren Wohnungen. Als Partner stehen für diese Wohnungen städtische Wohnungsbaugesellschaften und Genossenschaften zur Verfügung. So können wir mit dem Tempelhofer Feld mehr Grün für die Berlinerinnen und Berliner schaffen, aber die landeseigenen Flächen auch für Wohnungen für kleine und mittlere Einkommen im Innenstadtring nutzen. Dafür werde ich auch in den nächsten Monaten bei den Berlinerinnen und Berlinern werben - damit wir den dringend benötigten, günstigen Wohnraum schaffen, ohne dabei die Weite und Einzigartigkeit des Feldes zu beschränken.

 

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