Erinnerung braucht einen Ort:

Veröffentlicht am 10.01.2019 in Geschichte

Anlässlich des Internationalen Tages des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar ehrt die SPD Tempelhof-Schöneberg alljährlich die Opfer der NS-Gewaltherrschaft an einem Erinnerungsort in Tempelhof-Schöneberg. Wir erinnern uns der Opfer und mahnen vor Antisemitismus und Rassismus.

"Erinnerung braucht einen Ort"

Wann: am Sonntag, 27. Januar 2019, von 14:00 bis 17:00 Uhr

Wo: in der Schmiede, EUREF-Campus 15, 10829 Berlin

Der Veranstaltungsort ist barrierefrei zugänglich.

(ÖPNV: S1, S41, S42, S46 Schöneberg, 248, M46, kostenpflichtiges Parkhaus Einfahrt  Torgauer Straße)

Programm:

Begrüßen

  • Lars Rauchfuß, Vorsitzender der SPD Tempelhof-Schöneberg
  • Reinhard Müller, Vorsitzender EUREF AG


Informieren

  • Fachvortrag: "Weibliche" Täterschaft am Beispiel der Sozialen Arbeit: Prof. Dr. Esther Lehnert, Professorin Alice-Salomon-Hochschule
  • Über den Gedenkort Annedore und Julius Leber: Martina Fiebelkorn, AK Gedenkort Annedore und Julius Leber, Vorsitzende des Stadtteilverein Schöneberg e.V.


Gang zum Gedenkort an der ehemaligen Kohlehandlung


Gedenken

  • Dr. Ruth Möller, Vorstand Julius-Leber-Gesellschaft e.V.


Schweigeminute und Blumenniederlegung


Ausklingen

Miteinander sprechen bei Kaffee, Tee und Kuchen im Weinverein Rote Insel, Leuthener Straße 5

Das Gewissen steht auf ...

... nannte Annedore Leber 1956 das erste in ihrem eigenen Verlag veröffentlichte Sammelwerk von

64 Lebensbildern aus dem deutschen Widerstand. Annedore Leber, selbst im Widerstand, repräsentiert eine Gruppe mutiger Frauen, die sich gegen die Nazis stellten.

Dabei wurde von der deutschen Frau etwas anderes erwartet: Der Erhalt des deutschen Volkes,  Selbstlosigkeit, Pflichtbewusstsein und Treue. Gerade in der Sozialen Arbeit wurde das Vertrauensverhältnis zu Hilfesuchenden, die von ihren Fürsorgerinnen Unterstützung und Schutz erwarteten, vielfach ausgenutzt. Frauen trugen das Weltbild der Nazis in ihre Arbeit und wurden

Teil des abscheulichen Systems.

Dementgegen steht das Leben Annedore Lebers. Ihr Mann, Reichstagsabgeordneter und Sozialdemokrat Julius Leber, wehrte sich standhaft gegen den Nationalsozialismus, verbrachte viele Jahre eingesperrt im Gefängnis und im Konzentrationslager, bevor er schließlich durch die Nazis ermordet wurde.

Die damalige Kohlenhandlung Bruno Meyer Nachfahren war Treffpunkt, um Pläne zu schmieden und den Umsturz Hitlers zu planen.

Nach dem Krieg wollte Annedore Leber zeigen, dass die mutigen Frauen und Männer des Widerstandes - wie ihr Mann Julius - nicht umsonst starben. Die kleine Baracke, die ehemalige Kohlehandlung im Annedore-Leber-Park, wurde wieder zur Kohlenhandlung und zu Annedore Lebers Verlagshaus. Heute soll sie zu einem Ort des Lernens und Gedenkens werden.

 

Anmeldung bis zum 24.01.19 an Kreis.Tempelhof-Schoeneberg@spd.de.

 
 

Homepage SPD Tempelhof-Schöneberg

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