ERINNERUNG BRAUCHT EINEN ORT!

Veröffentlicht am 12.01.2015 in Ankündigung

"Züge in das Leben ? Züge in den Tod": Kindertransporte ins Leben

Jährlich zum 27. Januar, dem Internationalen Holocaust-Gedenktag, erinnert die Bundestagsabgeordnete Mechthild Rawert an einem Gedenkort in ihrem Wahlkreis Tempelhof-Schöneberg an die Opfer des Nationalsozialismus.

Wann: Sonntag, 25.01.2015, 14:00 Uhr - 17:00 Uhr

Wo: Evangelische Kirchengemeinde Zum Heilsbronnen - Heilbronner Straße 20

Die brennenden Synagogen am 9. November 1938 machten der jüdischen Bevölkerung überdeutlich, dass aus ihrer alltäglichen Diskriminierung systematische tödliche Verfolgung wurde. Nun ging es verzweifelt darum, wenigstens das Leben der Kinder zu retten. 

Die Schweiz, Belgien, Frankreich, die Niederlande und Schweden öffneten die Grenzen für die Rettung jüdischer Kinder aus Deutschland. In beispielhafter Weise nahm England 10 000 Kinder auf und sicherte ihnen damit das Überleben. Drei Wochen nach der Pogromnacht startete der erste Kindertransport aus Berlin nach England.
Keines der Kinder, die durch die Kindertransporte gerettet wurden, ahnte, dass sie ihre Eltern und Geschwister nicht wiedersehen würden. Die sehnsuchtsvollen Briefe der Kinder erreichten Mutter und Vater nicht mehr. Die Eltern waren inzwischen deportiert worden.
Stellvertretend für diese grausam zerrissenen Familien steht das Schicksal von Helmut Kallmann aus einer jüdischen Schöneberger Familie. Er wurde durch einen Kindertransport nach England gerettet und überlebte als einziger der Familie. Erst nach dem Krieg erfuhr Helmut Kallmann, dass Mutter, Vater und seine Schwester in Konzentrationslagern ermordet worden waren. 
Drei Stolpersteine in der Schöneberger Geisbergstraße 41 halten heute die Erinnerung an die Familie Kallmann wach.
 
Jährlich zum 27. Januar, dem Internationalen Holocaustgedenktag, erinnert die Bundestagsabgeordnete Mechthild Rawert an einem Gedenkort in ihrem Wahlkreis Tempelhof-Schöneberg an die Opfer des Nationalsozialismus.
Die brennenden Synagogen am 9. November 1938 machten der jüdischen Bevölkerung überdeutlich, dass aus ihrer alltäglichen Diskriminierung systematische tödliche Verfolgung wurde. Nun ging es verzweifelt darum, wenigstens das Leben der Kinder zu retten. 
Die Schweiz, Belgien, Frankreich, die Niederlande und Schweden öffneten die Grenzen für die Rettung jüdischer Kinder aus Deutschland. In beispielhafter Weise nahm England 10 000 Kinder auf und sicherte ihnen damit das Überleben. Drei Wochen nach der Pogromnacht startete der erste Kindertransport aus Berlin nach England.
Keines der Kinder, die durch die Kindertransporte gerettet wurden, ahnte, dass sie ihre Eltern und Geschwister nicht wiedersehen würden. Die sehnsuchtsvollen Briefe der Kinder erreichten Mutter und Vater nicht mehr. Die Eltern waren inzwischen deportiert worden.
Stellvertretend für diese grausam zerrissenen Familien steht das Schicksal von Helmut Kallmann aus einer jüdischen Schöneberger Familie. Er wurde durch einen Kindertransport nach England gerettet und überlebte als einziger der Familie. Erst nach dem Krieg erfuhr Helmut Kallmann, dass Mutter, Vater und seine Schwester in Konzentrationslagern ermordet worden waren. 
Drei Stolpersteine in der Schöneberger Geisbergstraße 41 halten heute die Erinnerung an die Familie Kallmann wach. 

Programm:

  • Begrüßung Pfarrer Florian Kunz,
    Ev. Kirchengemeinde Zum Heilsbronnen
  • Begrüßung Mechthild Rawert (SPD),
    Bundestagsabgeordnete für Tempelhof-Schöneberg
  • "Worte, die voller Sehnsucht sind und doch liegen bleiben."
    Gedicht für ihre Töchter von Josefine Rosenbaum, Theresienstadt 1943
    Schauspielerin Julia Blankenburg liest 
  • "Seid brav, wir sehen uns bald wieder!"
    Mechthild Rawert zur Errettung jüdischer Kinder durch die Kindertransporte am Beispiel der Lebensgeschichte von Helmut Kallmann
  • "Abgereist ohne Angabe der Adresse"
    Post eines geretteten Kindes an die geliebten Eltern. Schauspielerin Julia Blankenburg liest
  • Gang zu den Stolpersteinen der Familie Kallmann in der Geisbergstraße 41
  • MdB Mechthild Rawert: Worte des Gedenkens
  • Ausklang bei Kaffee, Tee und Kuchen im Kirchencafé
Um Anmeldung wird gebeten. Ihre Anmeldung zur Veranstaltung nimmt das Wahlkreisbüro gerne telefonisch, per Fax oder per E- Mail entgegen.

Wahlkreisbüro
Friedrich-Wilhelm-Straße 86
12099 Berlin-Tempelhof
(U- Bahnhof Kaiserin-Augusta-Str.)
Telefon: 030.720 13 - 884
Fax: 030. 720 13 - 994
 

Homepage SPD Tempelhof-Schöneberg

Aktuelle Artikel der SPD Friedenau

  • "Wir wollen Brot, aber auch Rosen!". Rund um den 8. März, den Internationalen Frauentag, verteilen ...
  • Jahreshauptversammlung am 28.02.2026. Die Jahreshauptversammlung hat einen neuen Vorstand gewählt Marijke Höppner und Clemens Fritsch stehen künftig gemeinsam an der Spitze der Abteilung. Beide wurden von der Versammlung ...
  • Nachruf auf Uta Denzin-von Broich-Oppert (1939–2026). Mit großer Trauer nehmen wir Abschied von unserer Genossin Uta Denzin-von Broich-Oppert, die in der Nacht zum 12. Februar 2026 verstorben ist. Uta war über 60 Jahre Mitglied der Sozialdemokratischen ...
  • Unser Programm für Friedenau. Friedenau ist sehr dicht besiedelt – viele Menschen leben hier auf engem Raum, während Grün- und Erholungsflächen knapp sind. Herzstück Friedenaus sind seine Plätze: ...
  • EINLADUNG: Erinnerung braucht einen Ort. Anlässlich des Internationalen Tags des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus ehrt die SPD Tempelhof-Schöneberg regelmäßig um den 27. Januar gemeinsam ...

WebsoziInfo-News

03.05.2026 15:23 Martin Rabanus zum Tag der Pressefreiheit
Tag der Pressefreiheit: Wir schützen Journalist:innen und stärken die Medienvielfalt. Martin Rabanus, kultur- und medienpolitischer Sprecher: Am Tag der Pressefreiheit zeichnet sich eine desolate Entwicklung für Journalist:innen weltweit ab. Die SPD-Bundestagsfraktion fordert deshalb konsequenten Schutz und eine Digitalsteuer, die den Medienstandort Deutschland und Europa sichert. „Am Tag der Pressefreiheit geht es um mehr als um… Martin Rabanus zum Tag der Pressefreiheit weiterlesen

01.05.2026 15:23 Armand Zorn zum Tankrabatt
Wir entlasten schnell und spürbar Über die befristete Senkung der Energiesteuer ist es möglich, sehr schnell jene spürbar zu unterstützen, die es dringend brauchen. Jetzt kommt es darauf an, dass die Mineralölkonzerne die Steuersenkung an die Verbraucher:innen weitergeben und die Preise entsprechend senken. Mit der weiteren Schärfung des Kartellrechts muss rasch der dritte Teil unseres… Armand Zorn zum Tankrabatt weiterlesen

27.04.2026 15:26 Zum Tag der Arbeit: SPD-Spitze an der Seite der Gewerkschaften
Die SPD ruft zur Teilnahme an den diesjährigen Kundgebungen des DGB zum Tag der Arbeit am 1. Mai auf. Ganz im Sinne des diesjährigen Mottos „#GEMA1NSAM – Für gute Arbeit“ kämpft die SPD an der Seite der Gewerkschaften für eine Entlastung der Beschäftigten und eine sichere Rente, für mehr Tarifbindung, einen höheren Mindestlohn und eine… Zum Tag der Arbeit: SPD-Spitze an der Seite der Gewerkschaften weiterlesen

Ein Service von websozis.info